Montag, 14. März 2016

Die Iden des März

Bei den Iden des März handelt es sich um eine in vielen Sprachen gebräuchliche Metapher für bevorstehendes Unheil.

Ich bin kein Hellseher, aber es hat sich genug angesammelt, um Unheil zu erkennen.

Da ist zum Einen das Ergebnis der Wahl vom Sonntag, dem Dreizehnten.
Sie ist das Ergebnis der Aktionen der beteiligten Politiker.
Für die regierenden Parteien das Ergebnis der Versäumnisse.
Hier ein kleiner Auszug:

Deutsche Steuerzahler haben seit 2008 insgesamt 236 Milliarden Euro
  für die Bankenrettung bezahlt
- gleichzeitig wächst in Deutschland
  die Kluft zwischen Arm und Reich
.
In Deutschland sind über Jahre zu wenig Wohnungen gebaut worden.
2011 strandeten immer mehr Flüchtlinge in Lampedusa.
  Italien bat Europa vergeblich um Hilfe.
Griechenland hat Europa um Hilfe gebeten. Abgelehnt.


Wir Menschen im Land spüren die Lage seit langem.
Die Politiker spüren sie erst seit dem Ausgang der Wahlen.


Wird es Frieden in Syrien geben?

Vor einem Monat sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen:
"Russland ist am Zug"

Heute hiess es in den Nachrichten, dass es einen Teilabzug russischer Truppen aus Syrien geben werde. Putin wolle "Vertrauen schaffen für eine friedliche Lösung."
Wie werden die anderen reagieren?
Werden sie auch für eine friedliche Lösung sorgen?


Der Flüchtlingsstrom ist vor Tagen an der mazedonischen Grenze zum Stillstand gekommen. Aber sie lassen sich nicht von Zäunen aufhalten.
Sie überqueren reissende Ströme, ohne dass die Fluten geteilt werden.
Flüchtlinge passieren einen Fluss.

Sie sind Lebensgefahr gewohnt.

EU will Türkei zu "sicherem Drittland" machen.
Wäre da nicht eigentlich die UNO zuständig?

Die Türkei steht am Rande eines Bürgerkrieges.
Die türkische Regierung hat den Frieden mit der kurdischen Bevölkerung aufgekündigt.
Pressefreiheit gibt es nicht.
Was soll da sicher sein?


Und dann ist da noch Nordkorea ...

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