Wohin gehts Du, Deutschland?
Diesen Titel habe ich schon seit längerem geplant aufgrund meiner Beobachtung, was so alles in Deutschland geschieht und was so alles von deutschen Politikern in die Wege geleitet, getan, und angedacht wird.
Nach der Trauerfeier zu der entsetzlichen Katastrophe in Duisburg vor einer Woche - klingt makaber, ich weiss - schöpfe ich wieder Hoffnung.
Auf der heutigen Trauerfeier in der Duisburger Salvatorkirche sprach Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin der Minderheitsregierung Nordrhein-Westfalens, folgende Worte:
"Der Vater eines der Opfer hat mir eine Bitte mitgegeben, die sich an uns alle richtet:
Der grausame Tod seiner Tochter könne im Nachhinein noch einen Sinn bekommen, wenn dieser Tod uns alle mahnt, unser aller Wertesystem zu überdenken.
Der Mensch, sein Wohlergehen und seine Sicherheit müsse wieder wichtigste Leitlinie unseres Handeln sein, vor allen anderen Motiven. Das muss und wird unsere gemeinsame Verpflichtung sein."
Der Mensch, sein Wohlergehen und seine Sicherheit, war schon immer die Leitlinie meines Handelns, und oft genug bin ich damit in meinem Leben angeeckt
oder unliebsam aufgefallen.
Aber es hilft alles nichts. Wenn Deutschland überleben soll, dann muss dies zur Leitlinie jedes Deutschen werden: "Der Mensch, sein Wohlergehen und seine Sicherheit ist die wichtigste Leitlinie meines Handelns, vor allen anderen Motiven."
Wenn Deutschland überleben soll, dann muss dies zur Leitlinie eines jeden deutschen Politikers werden: "Der Mensch, sein Wohlergehen und seine Sicherheit ist die wichtigste Leitlinie meines Handelns, vor allen anderen Motiven."
Ich bin dankbar für diese klaren Worte eines mit Sicherheit zutiefst erschütterten Vaters, der auf grausame Art und Weise seine Tochter verloren hat.
Er hat nicht gesagt: "Der Deutsche, sein Wohlergehen und seine Sicherheit", sondern "Der Mensch, sein Wohlergehen und seine Sicherheit müsse wieder wichtigste Leitlinie unseres Handeln sein". Und die Ministerpräsidentin hat hinzugefügt: "Das muss und wird unsere gemeinsame Verpflichtung sein."
Lasst uns dafür sorgen, dass sie und unsere anderen Politiker dieser Verpflichtung nachkommen können und auch nachkommen! Die Herausforderung ist gross.
Im Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" vom 25. Juli ist der Bericht eines Zeugen im Wortlaut - Udo, n-tv-Kameramann und Augenzeuge: "Überall lagen Menschen auf dem Boden herum. So stelle ich mir Krieg vor."
Seitdem ich von diesem schrecklichen Ereignis in Duisburg zum ersten Mal erfahren habe, lassen mich die Gedanken daran und an die schrecklichen Ereignisse in Afghanistan nicht mehr los.
In Afghanistan schiessen deutsche Soldaten auf wehrlose Zivilisten, und deutsche Politiker sind stolz darauf neue Kanonen einzusetzen - angeblich als Abschreckung - sinnlos.
Deutschland ist im Krieg gegen Afghanistan. Eine Armee wird zermahlen.
Endlich hat es jemand gewagt, schonungslos über diesen Krieg zu berichten.
Der Mensch, sein Wohlergehen und seine Sicherheit sollte im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Und das ist mit Soldaten nicht möglich, das hat die Geschichte gezeigt. Es ist an der Zeit, dass die Politiker, die sich mit deutschen Kanonen brüsten, Rückgrat zeigen und diesen Krieg, den sie selbst schon lange verabscheuen, beenden.
Selbst Clausewitz würde den Rückzug empfehlen.
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Spezial zur Trauerfeier in Duisburg: Unglück auf der Loveparade, 31.07.2010
Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben am Samstag in der Duisburger Salvatorkirche Angehörige, Rettungskräfte und Spitzenvertreter der Politik der Opfer der Loveparade gedacht. VIDEO, 30:01 Minuten
Tod bei der Loveparade - die Trauerfeier - Unglück auf der Loveparade, 31.07.2010
Trauer in Duisburg: Eine Woche nach der Katastrophe bei der Loveparade versammelten sich Angehörige, Helfer und Spitzenpolitiker in der Salvatorkirche zu einem Ökumenischem Gottesdienst.
VIDEO, 1:42:02
_________________________________________________________________________
Diese Trauerfeier ist Stunde Eins des seelischen Wiederaufbaues, so heisst es.
Gebet und Predigt von Bischof Overbeck, dem katholischen Bischof des Bistums Essen gelten für alle Deutschen, deshalb gebe ich den Text hier wieder:
Gebet:
Gott, Du schenkst Erbarmen und Gnade.
Du bist der Garant des Lebens, der Liebe, und der Hoffnung.
Und dennoch erleben wir, wie plötzlich das Leben und die Liebe enden
und wie schnell Hoffnungen zerbrechen.
Wir erfahren, dass unsere Welt nicht frei ist von Unheil,
und dass wir Menschen nicht alles sichern und regeln können.
Wir suchen Antworten auf unsere Fragen und Trost in unserer Bedrängnis.
Sei Du unsere Kraft und Stärke.
Richte Du uns auf und schenke uns Hoffnung und Zuversicht.
Darum bitten wir Dich im Heiligen Geist durch Jesus Christus unseren gekreuzigten und auferstandenen Herrn, der mit Dir lebt und herrscht, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
Lesung: Psalm 139, Verse 1-12
Predigt von Bischof Overbeck, dem katholischen Bischof des Bistums Essen:
Liebe Trauergemeinde, liebe Schwestern, liebe Brüder,
vor allen Dingen liebe Angehörige und Verwandte,
Freundinnen und Freunde unserer Toten.
Es war vor einer Woche, fast zur gleichen Stunde:
Junge und hoffnungsfrohe Menschen sind auf dem Weg zur Loveparade.
So wie sie sehen wir Menschen uns gerne: jung, dynamisch, in Feierlaune,
völlig sicher dass alles gutgehen wird.
Am frühen Abend dann - das Chaos.
Tote und Verletzte.
So erleben wir uns auch. Von jetzt auf gleich bricht alles zusammen.
Menschen sterben, werden verletzt an Leib und Seele.
Viele stürzen in grosses Leid.
Leid, das lange währen wird.
So gegensätzlich, liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Trauergemeinde,
ist unser menschliches Leben.
In dem einen Moment ist Party angesagt, wie viele junge Leute sagen.
In dem anderen Moment liegen wir sehr hilflos am Boden.
Wir möchten das Leben gerne sicher steuern und haben es doch nicht im Griff.
Trotz unserer Hoffnungen sind wir dem Schicksal oft hilflos ausgeliefert,
gleich, woher wir stammen, gleich, wohin wir unterwegs sind,
gleich, ob gläubig oder nicht, ob wir Suchende sind,
oder auch schon gefunden haben.
Mir als Christ, und das möchte ich Ihnen allen sagen, hilft das, was wir im Psalm 139 gerade in der Lesung gehört haben: Gott ist vertraut mit all unseren Lebenswegen.
Gott umschliesst uns Menschen von allen Seiten und legt seine Hand auf uns.
Ich hoffe fest darauf, dass das auch in dieser Stunde und für alle Menschen gilt.
Für alle Menschen, die hilflos und verzweifelt sind und immer wieder nach dem "Warum?" fragen.
Wir Christen schöpfen diese Hoffnung daher, weil wir Gottes Gesicht kennen.
In Jesus Christus kommt er uns entgegen.
Von Ihm her wissen wir um seinen schönsten Namen: Gott ist Liebe!
Von Jesus selbst lernen wir, dass Gott auch dem Leid standhält.
Mehr noch, dass er selber das Leid auf sich nimmt für uns.
Das Kreuz steht dafür, und auch der wunderbare Name dieser Kirche,
in der wir uns heute morgen versammelt haben, sagt das.
Die Salvatorkirche steht für Jesus, den Erlöser, dem Heiland,
für den Gott, der mit seinem Gesicht einem Jeden entgegenkommt, besonders unseren Toten.
Ich glaube, dass eben dieser Gott, der uns in Jesus entgegen kommt,
auch das Leid dieser Stunde heilen kann.
Er hat uns nicht vor diesem Leid bewahrt
und er bewahrt uns auch nicht vor vielem anderen Leid.
Es gibt auch keine Antworten auf viele unserer Fragen,
und doch heilt er und ist er da - für die Toten, für die Verletzten, für die Trauernden,
für Sie, liebe Angehörige, Freundinnen und Freunde unserer Toten,
für die vielen Fragenden in unserem Land und weit darüber hinaus,
und auch für diejenigen, die sich der Verantwortung stellen müssen.
Liebe Schwestern und Brüder,
die Loveparade ist vor einer Woche an ein schreckliches Ende gekommen.
Es bleibt schwer mit dem zu leben, was geschehen ist.
Und doch bleibt etwas, und geht weiter,
was auch der Name der Loveparade zum Ausdruck bringt: Love heisst Liebe.
Und in der Bibel heisst es, dass Gott die Liebe ist. Sie bleibt.
Sie verbindet uns Menschen miteinander und mit Gott - über den Tod hinaus.
Denn die Liebe ist stärker als der Tod,
und sie trägt durch die Schrecken dieser Tage hindurch.
Wir werden jetzt für jede Verstorbene und jeden Verstorbenen ein Licht anzünden - zum Zeichen des Gedenkens, als Gebet und Bitte, als Hoffnungszeichen für ewiges Leben, zum Trost für alle Trauernden und Fragenden, als Zeichen menschlicher Liebe, die bleibt und auf Gott verweist, Gott, der die Liebe ist, und alle mit seiner Liebe umfängt.
In dieser Liebe leben die Toten, und einst, wenn wir sterben, wir auch selbst.
Amen.
_________________________________________________________________________
Es wäre eine gute Sache für Deutschland, wenn unser Bundespräsident, der an dieser Trauerfeier schweigend teilgenommen hat, daran anknüpfen würde, um eine neue Kultur der Verantwortung und der Berücksichtigung des Unsteuerbaren
zu fördern.
Samstag, 31. Juli 2010
Montag, 26. Juli 2010
Machbarkeits-Wahn
Was haben die Duisburger 'Loveparade' und die Öl-Katastrophe am Golf von Mexiko gemeinsam?
Bei beiden Katastrophen wurden im Vorfeld Warnungen in den Wind geschlagen.
In der ersten Reaktion der Verantwortlichen wurden Fehler abgestritten.
Jeder der Verantwortlichen schiebt die Schuld auf den anderen.
Beide Katastrophen haben unermessliches Leid gebracht.
Bei beiden Katastrophen gab es mehr als zehn Tote.
Googeln nach 'Katastrophen vermeidbar':
beide sind auf der gleichen Seite.
Beiden Katastrophen ging ein Machbarkeits-Wahn voraus:
Weil es bisher keine Katastrophe bei einer derartigen Veranstaltung gab, gingen die Verantwortlichen offenbar davon aus, dass Sicherheit automatisch gewährleistet sei.
Risikokompensation wird das genannt - und die wurde in diesen Fällen zum Verhängnis.
Wie es heisst, soll es eine 'Loveparade' nicht mehr geben.
Tiefsee-Ölbohrungen sind auf Eis gelegt.
Die Zeiten haben sich geändert.
Die Zeit, in der neue Dinge entwickelt wurden, die Zeit der Pioniere ist vorbei.
In den vergangenen fünfzig Jahren haben die Menschen gelernt, Naturgewalten zu trotzen und haben gelernt, Maschinen und Verfahren sicher zu machen.
Viele Unfälle, die es früher gab, gehör(t)en der Vergangenheit an.
Mehr und mehr besteht die grosse Gefahr, dass Menschen leichtsinnig werden und Gefahren missachten. Anders ist es nicht zu erklären, dass es gestattet wurde, ein Gelände, das nur durch einen langen Strassenverkehrstunnel erreicht - und nur durch genau denselben Tunnel verlassen werden kann - für ein solche Veranstaltung zu benutzen.
Weitere derartige Katastrophen können nur vermieden werden, wenn wir lernen,
achtsamer zu werden. Wenn wir lernen, die Dinge vom Ende her zu betrachten.
Es ist inzwischen bekannt und wissenschaftlich belegt, dass Menschen sich riskanter als zuvor verhalten oder riskanteren Aktionen anderer ausgesetzt sind, wenn ein möglicher Unfall als weniger wahrscheinlich oder weniger schwer eingeschätzt wird. Die psychologischen Vorgänge spielen sich dabei oft unbewusst ab.
Daher ist es gerade in der heutigen Zeit wichtig, dass Politiker sich dieser Vorgänge, die auch ihre eigene Person und Wahrnehmung betreffen, bewusst werden und die Verantwortung für die Sicherheit der Bürger übernehmen, indem sie nur Massnahmen ergreifen, die Sicherheit fuer uns Bürger gewährleisten.
Jeder sollte sich dessen bewusst sein, vor allem aber die Politiker.
Ich kann nur hoffen, dass die Bundesregierung mit ihrem Tunnelblick auf eine Verlängerung der Atomkraftwerks-Genehmigungen endlich aufwacht und die Gefahren erkennt, bevor, getrieben von der Profitgier der Energieversorgungsunternehmen, die dort zu erwartende Katastrophe eintritt.
Die Warnungen vor den Explosionen im Golf von Mexiko wurden unterdrückt.
Die Warnungen vor einer tödlichen Panik bei der 'Loveparade' in Duisburg wurden nicht beachtet.
Wir können nur hoffen, dass die Warnungen vor den drohenden Gefahren der Atomkraftwerke endlich wahrgenommen werden und zu der Konsequenz des endgültigen Ausstiegs aus der Atomenergie führen - Ungarn hat den Anfang gemacht mit der Einführung einer Bankensteuer. Deutschland sollte den Anfang machen mit dem Ausstieg aus der Atomenergie.
Wie lange noch wollen Politiker auf das Wissen in der Bevölkerung verzichten?
-.-
Meine heutige Empfehlung:
ZDF-Korrespondentin zur Tragödie - hallo deutschland, 26.07.2010
Michaela Kolster berichtet von der Stimmung in Duisburg, den Ursachen und den Verantwortlichen der Loveparade.
VIDEO, 02:13 Minuten
Verantwortliche der Loveparade - hallo deutschland, 26.07.2010
Die Ursachensuche läuft auf Hochtouren und die Frage nach den Verantwortlichen wird immer lauter. Im Zentrum der Vorwürfe stehen Stadt und Veranstalter.
VIDEO, 03:13 Minuten
Frontal21, 27.07.2010
Duisburg: Suche nach den Schuldigen
Seit Jahren stellen die Loveparades Rekorde auf. In Dortmund kamen 2008 1,6 Millionen Menschen. Duisburg stellte für die Party 2010 nur ein Gelände, ausgelegt für 250.000 Besucher, zur Verfügung.
VIDEO, 12:14 Minuten
Bei beiden Katastrophen wurden im Vorfeld Warnungen in den Wind geschlagen.
In der ersten Reaktion der Verantwortlichen wurden Fehler abgestritten.
Jeder der Verantwortlichen schiebt die Schuld auf den anderen.
Beide Katastrophen haben unermessliches Leid gebracht.
Bei beiden Katastrophen gab es mehr als zehn Tote.
Googeln nach 'Katastrophen vermeidbar':
beide sind auf der gleichen Seite.
Beiden Katastrophen ging ein Machbarkeits-Wahn voraus:
Weil es bisher keine Katastrophe bei einer derartigen Veranstaltung gab, gingen die Verantwortlichen offenbar davon aus, dass Sicherheit automatisch gewährleistet sei.
Risikokompensation wird das genannt - und die wurde in diesen Fällen zum Verhängnis.
Wie es heisst, soll es eine 'Loveparade' nicht mehr geben.
Tiefsee-Ölbohrungen sind auf Eis gelegt.
Die Zeiten haben sich geändert.
Die Zeit, in der neue Dinge entwickelt wurden, die Zeit der Pioniere ist vorbei.
In den vergangenen fünfzig Jahren haben die Menschen gelernt, Naturgewalten zu trotzen und haben gelernt, Maschinen und Verfahren sicher zu machen.
Viele Unfälle, die es früher gab, gehör(t)en der Vergangenheit an.
Mehr und mehr besteht die grosse Gefahr, dass Menschen leichtsinnig werden und Gefahren missachten. Anders ist es nicht zu erklären, dass es gestattet wurde, ein Gelände, das nur durch einen langen Strassenverkehrstunnel erreicht - und nur durch genau denselben Tunnel verlassen werden kann - für ein solche Veranstaltung zu benutzen.
Weitere derartige Katastrophen können nur vermieden werden, wenn wir lernen,
achtsamer zu werden. Wenn wir lernen, die Dinge vom Ende her zu betrachten.
Es ist inzwischen bekannt und wissenschaftlich belegt, dass Menschen sich riskanter als zuvor verhalten oder riskanteren Aktionen anderer ausgesetzt sind, wenn ein möglicher Unfall als weniger wahrscheinlich oder weniger schwer eingeschätzt wird. Die psychologischen Vorgänge spielen sich dabei oft unbewusst ab.
Daher ist es gerade in der heutigen Zeit wichtig, dass Politiker sich dieser Vorgänge, die auch ihre eigene Person und Wahrnehmung betreffen, bewusst werden und die Verantwortung für die Sicherheit der Bürger übernehmen, indem sie nur Massnahmen ergreifen, die Sicherheit fuer uns Bürger gewährleisten.
Jeder sollte sich dessen bewusst sein, vor allem aber die Politiker.
Ich kann nur hoffen, dass die Bundesregierung mit ihrem Tunnelblick auf eine Verlängerung der Atomkraftwerks-Genehmigungen endlich aufwacht und die Gefahren erkennt, bevor, getrieben von der Profitgier der Energieversorgungsunternehmen, die dort zu erwartende Katastrophe eintritt.
Die Warnungen vor den Explosionen im Golf von Mexiko wurden unterdrückt.
Die Warnungen vor einer tödlichen Panik bei der 'Loveparade' in Duisburg wurden nicht beachtet.
Wir können nur hoffen, dass die Warnungen vor den drohenden Gefahren der Atomkraftwerke endlich wahrgenommen werden und zu der Konsequenz des endgültigen Ausstiegs aus der Atomenergie führen - Ungarn hat den Anfang gemacht mit der Einführung einer Bankensteuer. Deutschland sollte den Anfang machen mit dem Ausstieg aus der Atomenergie.
Wie lange noch wollen Politiker auf das Wissen in der Bevölkerung verzichten?
-.-
Meine heutige Empfehlung:
ZDF-Korrespondentin zur Tragödie - hallo deutschland, 26.07.2010
Michaela Kolster berichtet von der Stimmung in Duisburg, den Ursachen und den Verantwortlichen der Loveparade.
VIDEO, 02:13 Minuten
Verantwortliche der Loveparade - hallo deutschland, 26.07.2010
Die Ursachensuche läuft auf Hochtouren und die Frage nach den Verantwortlichen wird immer lauter. Im Zentrum der Vorwürfe stehen Stadt und Veranstalter.
VIDEO, 03:13 Minuten
Frontal21, 27.07.2010
Duisburg: Suche nach den Schuldigen
Seit Jahren stellen die Loveparades Rekorde auf. In Dortmund kamen 2008 1,6 Millionen Menschen. Duisburg stellte für die Party 2010 nur ein Gelände, ausgelegt für 250.000 Besucher, zur Verfügung.
VIDEO, 12:14 Minuten
Freitag, 23. Juli 2010
Solidarität in Sachen Klima
Unser Überleben in Zeiten des Klimawandels kann nur durch Solidarität gesichert werden.
Politiker sagen, es kann nur dann etwas getan werden, wenn weltweit alle dafür sind, alle sich auf Massnahmen zum Klimaschutz einigen.
Deutschlands Bürger denken da anders.
Deutschlands Bürger wissen, dass jeder Schritt zählt, und mag er noch so klein sein.
Deutschlands Bürger wissen, wie wichtig Solidarität ist. Und Solidarität beginnt zu Hause.
Überall in Deutschland sind Klimaschutzmassnahmen im Entstehen, nicht angeordnet von der Regierung, sondern gestartet von bewussten Bürgern, die wissen, um was es geht.
So zum Beispiel im Spessartort Burgjoß:
Burgjoß ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, dessen Geschichte bis ins Jahr 850 zurückreicht. Burgjoß beteiligt sich zur Zeit am Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".
Und nicht nur das. Burgjoß entwickelt sich zu einem musterhaften Bio-Energie-Dorf.
Die Waldarbeitersiedlung Burgjoss will weg vom Öl und setzt auf Holz.
Es ist der Überzeugungsarbeit des Orts-Frisörs zu verdanken, dass in Burgjoß eine zentrale Holzhackschnitzelheizungsanlage entsteht, die über 130 Wohnhäuser durch ein unterirdisches Fernwärmenetz mit Heizenergie versorgen wird.
Die Genossenschaft "Bioenergiedorf Burgjoß" konnte von 76 Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen werden. Zwischenzeitlich hat sich die Genossenschaft auf 138 Mitglieder erhöht. Durch Stilllegung der Ölheizungen können jährlich etwa 300.000 Liter Heizöl eingespart werden.
Dies Solidarität der Bürger von Burgjoß hat sich herumgesprochen, und inzwischen erfolgte auch im benachbarten Wächtersbach die Grundsteinlegung für das Wächtersbacher Holzhackschnitzelheizkraftwerk. Landrat Erich Pipa verwies auf die Bürgergenossenschaft Bioenergie Burgjoß. Mit der Bioenergie Wächtersbach entsteht die zweite große Anlage zur Fernwärmeversorgung. Der Main-Kinzig-Kreis mit seiner Gesamtfläche von 1.400 Quadratkilometer bietet mit seinem großen Holzvorkommen gute Voraussetzungen für solche Anlagen. Der Landkreis soll unabhängig von Öl und Gas werden.
Burgjoß und Wächtersbach sind nicht die einzigen, aber diese Initiativen sind beispielhaft.
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Sonne, Wind und Biogas - Länderspiegel, 24.07.2010
Die Länderspiegelreporter waren unterwegs auf Energiereise durch Deutschland.
Sie berichten von umweltbewussten Deutschen, die selbst die Energiewende in die Hand nehmen.
VIDEO, 26:29 Minuten
Das Öl ist ein Alptraum - ZDF infokanal, 24.07.2010
Nach 61 Tagen hat das Öl die Strände von Alabama erreicht. Was bedeutet die Katastrophe für einen kleinen Ferienort an der US-Golfküste? Wie verändert sich das Leben der Menschen, die dort arbeiten?
VIDEO, 14:55 Minuten
Politiker sagen, es kann nur dann etwas getan werden, wenn weltweit alle dafür sind, alle sich auf Massnahmen zum Klimaschutz einigen.
Deutschlands Bürger denken da anders.
Deutschlands Bürger wissen, dass jeder Schritt zählt, und mag er noch so klein sein.
Deutschlands Bürger wissen, wie wichtig Solidarität ist. Und Solidarität beginnt zu Hause.
Überall in Deutschland sind Klimaschutzmassnahmen im Entstehen, nicht angeordnet von der Regierung, sondern gestartet von bewussten Bürgern, die wissen, um was es geht.
So zum Beispiel im Spessartort Burgjoß:
Burgjoß ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, dessen Geschichte bis ins Jahr 850 zurückreicht. Burgjoß beteiligt sich zur Zeit am Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".
Und nicht nur das. Burgjoß entwickelt sich zu einem musterhaften Bio-Energie-Dorf.
Die Waldarbeitersiedlung Burgjoss will weg vom Öl und setzt auf Holz.
Es ist der Überzeugungsarbeit des Orts-Frisörs zu verdanken, dass in Burgjoß eine zentrale Holzhackschnitzelheizungsanlage entsteht, die über 130 Wohnhäuser durch ein unterirdisches Fernwärmenetz mit Heizenergie versorgen wird.
Die Genossenschaft "Bioenergiedorf Burgjoß" konnte von 76 Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen werden. Zwischenzeitlich hat sich die Genossenschaft auf 138 Mitglieder erhöht. Durch Stilllegung der Ölheizungen können jährlich etwa 300.000 Liter Heizöl eingespart werden.
Dies Solidarität der Bürger von Burgjoß hat sich herumgesprochen, und inzwischen erfolgte auch im benachbarten Wächtersbach die Grundsteinlegung für das Wächtersbacher Holzhackschnitzelheizkraftwerk. Landrat Erich Pipa verwies auf die Bürgergenossenschaft Bioenergie Burgjoß. Mit der Bioenergie Wächtersbach entsteht die zweite große Anlage zur Fernwärmeversorgung. Der Main-Kinzig-Kreis mit seiner Gesamtfläche von 1.400 Quadratkilometer bietet mit seinem großen Holzvorkommen gute Voraussetzungen für solche Anlagen. Der Landkreis soll unabhängig von Öl und Gas werden.
Burgjoß und Wächtersbach sind nicht die einzigen, aber diese Initiativen sind beispielhaft.
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Sonne, Wind und Biogas - Länderspiegel, 24.07.2010
Die Länderspiegelreporter waren unterwegs auf Energiereise durch Deutschland.
Sie berichten von umweltbewussten Deutschen, die selbst die Energiewende in die Hand nehmen.
VIDEO, 26:29 Minuten
Das Öl ist ein Alptraum - ZDF infokanal, 24.07.2010
Nach 61 Tagen hat das Öl die Strände von Alabama erreicht. Was bedeutet die Katastrophe für einen kleinen Ferienort an der US-Golfküste? Wie verändert sich das Leben der Menschen, die dort arbeiten?
VIDEO, 14:55 Minuten
Donnerstag, 22. Juli 2010
Gluthitze hier, Ölpest dort
Die Welt im Wandel - Klimawandel!
Katastrophen weltweit - Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, Ölkatastrophe am Gelben Meer, Ölkatastrophe im Nigerdelta.
Überall auf der Welt leiden Umwelt, Natur, und Menschen unter unserer Gewohnheit, täglich Öl zu verbrennen, um ein angenehmes Leben zu haben.
Unsere Lebenserwartung in Mitteleuropa ist enorm gestiegen, während die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen im ölverseuchten Nigerdelta nur noch 45 Jahre ist.
Was ist los mit dieser Welt?
Um unsere 'selbstgesteckten' Wachstumsziele zu erzielen, brauchen wir immer mehr Energie.
Ist es unsere Absicht, dass noch mehr Menschen unter unserer Herrschaft leiden müssen?
Ist es nicht an der Zeit, mal darüber nachzudenken, ob unser derzeitiger Lebensstil wirklich das Beste für uns ist? Diejenigen, die für unseren Lebensstil mit ihrem Leben zahlen müssen, machen uns keine Vorschriften. Wir sind diejenigen, die die Entscheidungen treffen.
Heute gab es im ZDF eine interessante Sendung, die sich mit diesem Thema befasst hat.
Deshalb:
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Gluthitze hier, Ölpest dort - Maybrit Illner, 22.07.2010
Maybrit Illner diskutiert u.a. mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), Klimaforscher Mojib Latif sowie dem Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenicke.
VIDEO, 1:04:39
Die Ölpest im Golf von Mexiko - Abenteuer Wissen, 21.07.2010
Am 20.04.2010 explodiert die Bohrinsel Deepwater Horizon. Seither strömen acht Millionen Liter pro Tag in den Golf von Mexiko. Abenteuer Wissen berichtet über das ganze Ausmaß der Ölpest.
VIDEO, 43:36 Minuten
Die Bundesregierung sorgt dafür,
dass Biosprit vom Markt verschwindet:
Live aus Schrobenhausen I: Aus für Biosprit?
Live aus Schrobenhausen II: Aus für Biosprit?
Statt den nachwachsenden Kraftstoff Biodiesel zu fördern, werden Investitionen durch Steueraenderungen ruiniert, mit schwerwiegenden Folgen für einen ganzen Industriezweig. Darüber diskutiert BR-Reporter Mathias Flasskamp vor Ort mit Experten in einer Schrobenhausener Biospritfabrik - nach deren Stilllegung.
Katastrophen weltweit - Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, Ölkatastrophe am Gelben Meer, Ölkatastrophe im Nigerdelta.
Überall auf der Welt leiden Umwelt, Natur, und Menschen unter unserer Gewohnheit, täglich Öl zu verbrennen, um ein angenehmes Leben zu haben.
Unsere Lebenserwartung in Mitteleuropa ist enorm gestiegen, während die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen im ölverseuchten Nigerdelta nur noch 45 Jahre ist.
Was ist los mit dieser Welt?
Um unsere 'selbstgesteckten' Wachstumsziele zu erzielen, brauchen wir immer mehr Energie.
Ist es unsere Absicht, dass noch mehr Menschen unter unserer Herrschaft leiden müssen?
Ist es nicht an der Zeit, mal darüber nachzudenken, ob unser derzeitiger Lebensstil wirklich das Beste für uns ist? Diejenigen, die für unseren Lebensstil mit ihrem Leben zahlen müssen, machen uns keine Vorschriften. Wir sind diejenigen, die die Entscheidungen treffen.
Heute gab es im ZDF eine interessante Sendung, die sich mit diesem Thema befasst hat.
Deshalb:
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Gluthitze hier, Ölpest dort - Maybrit Illner, 22.07.2010
Maybrit Illner diskutiert u.a. mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), Klimaforscher Mojib Latif sowie dem Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenicke.
VIDEO, 1:04:39
Die Ölpest im Golf von Mexiko - Abenteuer Wissen, 21.07.2010
Am 20.04.2010 explodiert die Bohrinsel Deepwater Horizon. Seither strömen acht Millionen Liter pro Tag in den Golf von Mexiko. Abenteuer Wissen berichtet über das ganze Ausmaß der Ölpest.
VIDEO, 43:36 Minuten
Die Bundesregierung sorgt dafür,
dass Biosprit vom Markt verschwindet:
Live aus Schrobenhausen I: Aus für Biosprit?
Live aus Schrobenhausen II: Aus für Biosprit?
Statt den nachwachsenden Kraftstoff Biodiesel zu fördern, werden Investitionen durch Steueraenderungen ruiniert, mit schwerwiegenden Folgen für einen ganzen Industriezweig. Darüber diskutiert BR-Reporter Mathias Flasskamp vor Ort mit Experten in einer Schrobenhausener Biospritfabrik - nach deren Stilllegung.
Dienstag, 20. Juli 2010
Eine neue friedliche Revolution?
Zwanzig Jahre ist es her, dass die Berliner Mauer gefallen ist.
Der Fall der Berliner Mauer war das Ergebnis einer friedlichen Revolution.
Erinnern Sie sich noch, wo alles begann?
Es begann in Ungarn.
Am 27. Juni 1989 durchtrennte Gyula Horn, der ungarische Außenminister, zusammen mit seinem österreichischen Amtskollegen Alois Mock in einer symbolischen Aktion den Stacheldraht an der Grenze zwischen Österreich (Nickelsdorf) und Ungarn (Hegyeshalom). DDR-Bürger, die in Ungarn Urlaub machten, nutzten die Gelegenheit, über Österreich nach Westdeutschland zu gelangen. Das war ein Meilenstein der friedlichen Revolution in der DDR, die den Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands ebnete.
Ungarn hat wieder einen Meilenstein gesetzt !
Vor 38 Jahren hat der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler James Tobin eine Finanztransaktionssteuer auf internationale Devisengeschäfte vorgeschlagen.
"Beim G-20-Gipfel Ende Juni sollten sich die Länder auf eine internationale Transaktionssteuer einigen", sagte EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) vor zwei Monaten.
Seit der Finanzkrise 2007 wird eine Bankenabgabe diskutiert, die von Finanzdienstleistern und insbesondere Kreditinstituten erhoben werden soll. Mit einer solchen Abgabe sollen die Kosten des systemischen Risikos des Kredit- und Handelsgeschäftes dem Finanzsektor auferlegt werden.
Beim G-20 Gipfel in Toronto konnten sich die teilnehmenden Mitglieder nicht auf eine einheitliche Haltung zu einer Bankenabgabe sowie einer Finanztransaktionssteuer einigen, und das, obwohl in Deutschland das Kabinett bereits am 31. März 2010 die Einführung einer Bankenabgabe von 0,15% beschloss und die Europäische Kommission in Brüssel seit Mai 2010 eine EU-weite Bankenabgabe plant.
Während die Regierungen der G-20-Welt darauf warten, dass auch der letzte Staat einer Bankenabgabe und einer Transaktionssteuer zustimmt, haben die Ungarn Nägel mit Köpfen gemacht und eine friedliche Revolution gestartet:
Banken müssen in Zukunft jährlich 0,45 Prozent ihrer Bilanzsumme an den magyarischen Fiskus abliefern. Das durch die Krise schwer in Mitleidenschaft gezogene Land zieht damit Konsequenzen und bittet nicht den wehrlosen Steuerzahler, sondern die Verursacher der Krise zur Kasse! Die Banken laufen Sturm!
Damit wird Ungarn zum Vorreiter einer längst überfälligen Finanzreform.
Die Bankenabgabe ist nur ein kleiner Teil des 29-Punkte-Planes, den Ungarns neue Regierung bereits Anfang Juni im Parlament vorgelegt hat.
Dieser Plan bringt den Einstieg in ein neues Steuersystem:
• Einfrieren der Preise der Versorgungsunternehmen.
• Einführung eines allgemeinen 16% Einheits-Steuersatzes.
• Steuer für Banken, Leasing- und Versicherungsunternehmen.
• Begrenzung der Gehälter im staatlichen Sektor incl. Nationalbank.
• Kürzung der Anzahl an Genehmigungen im Investitionsbereich um 1/3.
• Vorzugs-Körperschaftsteuer von 10% für mehr Unternehmen als bisher.
• Weniger Aufsichtsrats- und Vorstandsposten bei staatlichen Unternehmen.
• Einrichtung eines Fonds für den Ankauf von Wohnungen in Bedrängnis geratener
Kreditnehmer, um zu verhindern, dass sie ihre Wohnung verlieren.
Hypotheken nur auf Forint-Basis.
Um das zu erreichen verzichtet Ungarn auf 5,5 Milliarden Euro eines IWF Hilfspakets!
Paradox: Bereits im April hatte der IWF eine spezielle Bankenabgabe gefordert.
Dieser mutige Schritt zeigt, dass ein kleiner Staat gegenüber der Finanzwelt Zähne zeigen kann und dies zum Vorteil seiner Bürger auch tut. Ungarn zeigt, dass es nur am Mut unserer gewählten Politiker liegt, diese Schritte zu tun: Sich für die Bürger des Landes einzusetzen und statt den Ärmsten der Armen Gelder zu kürzen sich die Gelder von den Verursachern der Krise zu holen.
Ungarn hatte 1989 mit der Grenzöffnung den Anfang für den Fall der Mauer gemacht,
21 Jahre später ist Ungarn wieder Vorreiter und hat wieder einmal die Grenzen für die Freiheit der Bürger geöffnet.
Der Startschuss für die friedliche Revolution ist gefallen.
Zum Abschluss noch ein Grusswort der Bundeskanzlerin:
"Wandel wird von mutigen Menschen gemacht.
Die Kraft der Freiheit ist ihr Antrieb."
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Letzte Meldungen vom 22. Juli 2010:
Ungarische Bankensteuer vom Parlament beschlossen !
Das ungarische Parlament hat am Donnerstag, 22. Juli 2010, das 29-Punkte-Wirtschaftsprogramm der Regierung von Premier Viktor Orban und damit auch die umstrittene Bankensteuer verabschiedet.
Österreich führt Bankensteuer ein !
Gegen erbitterten Widerstand aus Banken und Wirtschaft wird die Republik Österreich in absehbarer Zeit eine Bankensteuer erheben.
Weitere Laender werden folgen! Wir werden berichten!
Der Fall der Berliner Mauer war das Ergebnis einer friedlichen Revolution.
Erinnern Sie sich noch, wo alles begann?
Es begann in Ungarn.
Am 27. Juni 1989 durchtrennte Gyula Horn, der ungarische Außenminister, zusammen mit seinem österreichischen Amtskollegen Alois Mock in einer symbolischen Aktion den Stacheldraht an der Grenze zwischen Österreich (Nickelsdorf) und Ungarn (Hegyeshalom). DDR-Bürger, die in Ungarn Urlaub machten, nutzten die Gelegenheit, über Österreich nach Westdeutschland zu gelangen. Das war ein Meilenstein der friedlichen Revolution in der DDR, die den Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands ebnete.
Ungarn hat wieder einen Meilenstein gesetzt !
Vor 38 Jahren hat der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler James Tobin eine Finanztransaktionssteuer auf internationale Devisengeschäfte vorgeschlagen.
"Beim G-20-Gipfel Ende Juni sollten sich die Länder auf eine internationale Transaktionssteuer einigen", sagte EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) vor zwei Monaten.
Seit der Finanzkrise 2007 wird eine Bankenabgabe diskutiert, die von Finanzdienstleistern und insbesondere Kreditinstituten erhoben werden soll. Mit einer solchen Abgabe sollen die Kosten des systemischen Risikos des Kredit- und Handelsgeschäftes dem Finanzsektor auferlegt werden.
Beim G-20 Gipfel in Toronto konnten sich die teilnehmenden Mitglieder nicht auf eine einheitliche Haltung zu einer Bankenabgabe sowie einer Finanztransaktionssteuer einigen, und das, obwohl in Deutschland das Kabinett bereits am 31. März 2010 die Einführung einer Bankenabgabe von 0,15% beschloss und die Europäische Kommission in Brüssel seit Mai 2010 eine EU-weite Bankenabgabe plant.
Während die Regierungen der G-20-Welt darauf warten, dass auch der letzte Staat einer Bankenabgabe und einer Transaktionssteuer zustimmt, haben die Ungarn Nägel mit Köpfen gemacht und eine friedliche Revolution gestartet:
Banken müssen in Zukunft jährlich 0,45 Prozent ihrer Bilanzsumme an den magyarischen Fiskus abliefern. Das durch die Krise schwer in Mitleidenschaft gezogene Land zieht damit Konsequenzen und bittet nicht den wehrlosen Steuerzahler, sondern die Verursacher der Krise zur Kasse! Die Banken laufen Sturm!
Damit wird Ungarn zum Vorreiter einer längst überfälligen Finanzreform.
Die Bankenabgabe ist nur ein kleiner Teil des 29-Punkte-Planes, den Ungarns neue Regierung bereits Anfang Juni im Parlament vorgelegt hat.
Dieser Plan bringt den Einstieg in ein neues Steuersystem:
• Einfrieren der Preise der Versorgungsunternehmen.
• Einführung eines allgemeinen 16% Einheits-Steuersatzes.
• Steuer für Banken, Leasing- und Versicherungsunternehmen.
• Begrenzung der Gehälter im staatlichen Sektor incl. Nationalbank.
• Kürzung der Anzahl an Genehmigungen im Investitionsbereich um 1/3.
• Vorzugs-Körperschaftsteuer von 10% für mehr Unternehmen als bisher.
• Weniger Aufsichtsrats- und Vorstandsposten bei staatlichen Unternehmen.
• Einrichtung eines Fonds für den Ankauf von Wohnungen in Bedrängnis geratener
Kreditnehmer, um zu verhindern, dass sie ihre Wohnung verlieren.
Hypotheken nur auf Forint-Basis.
Um das zu erreichen verzichtet Ungarn auf 5,5 Milliarden Euro eines IWF Hilfspakets!
Paradox: Bereits im April hatte der IWF eine spezielle Bankenabgabe gefordert.
Dieser mutige Schritt zeigt, dass ein kleiner Staat gegenüber der Finanzwelt Zähne zeigen kann und dies zum Vorteil seiner Bürger auch tut. Ungarn zeigt, dass es nur am Mut unserer gewählten Politiker liegt, diese Schritte zu tun: Sich für die Bürger des Landes einzusetzen und statt den Ärmsten der Armen Gelder zu kürzen sich die Gelder von den Verursachern der Krise zu holen.
Ungarn hatte 1989 mit der Grenzöffnung den Anfang für den Fall der Mauer gemacht,
21 Jahre später ist Ungarn wieder Vorreiter und hat wieder einmal die Grenzen für die Freiheit der Bürger geöffnet.
Der Startschuss für die friedliche Revolution ist gefallen.
Zum Abschluss noch ein Grusswort der Bundeskanzlerin:
"Wandel wird von mutigen Menschen gemacht.
Die Kraft der Freiheit ist ihr Antrieb."
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Letzte Meldungen vom 22. Juli 2010:
Ungarische Bankensteuer vom Parlament beschlossen !
Das ungarische Parlament hat am Donnerstag, 22. Juli 2010, das 29-Punkte-Wirtschaftsprogramm der Regierung von Premier Viktor Orban und damit auch die umstrittene Bankensteuer verabschiedet.
Österreich führt Bankensteuer ein !
Gegen erbitterten Widerstand aus Banken und Wirtschaft wird die Republik Österreich in absehbarer Zeit eine Bankensteuer erheben.
Weitere Laender werden folgen! Wir werden berichten!
Montag, 19. Juli 2010
Das liebe Geld?
Wer kennt ihn nicht, den Spruch:
"Immer Ärger um das liebe Geld!"
Abgesehen davon, dass dieser Spruch ein Paradoxon ist:
Ist das Geld wirklich lieb?
Dieser Frage bin ich aus gegebenem Anlass nachgegangen. Gehen Sie gemeinsam mit mir weiter, es wird Ihnen im Nachgang die Augen öffnen.
Googeln wir doch einfach mal nach "Immer Ärger um das liebe Geld".
Viele Antworten gibt es da nicht, aber aussagekräftige.
Nehmen wir gleich die erste:
Das Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik
Umgang mit Geld - aus psychologischer Sicht
Immer Ärger um das liebe Geld
"Wenn's um Geld geht, hört die Freundschaft auf", sagt der Volksmund. Umfragen belegen, dass an Geldfragen nicht nur Freundschaften, sondern allzu oft auch die Liebe zerbricht. Nach Eifersucht ist Geld das Thema, um das am meisten gestritten wird.
Geld ist nämlich viel mehr als die Scheine und Münzen, die die Ladentheke beim Einkauf wechseln, die Kreditkarte oder die Summe auf dem Konto. Geld dient als
• Garant für Sicherheit,
• Ersatz oder Mittel für Liebe, Anerkennung und Glück,
• Maßstab für Erfolg, Leistung und sozialen Status sowie als
• Inbegriff für Freiheit und Unabhängigkeit.
Wenn Geld ein so guter Garant ist, warum gibt es dann Streit?
Ich habe immer gehört, dass Geld arbeitet. Wie steht es denn damit?
Wenn ich nach "Geld arbeitet" googele, zeigen mir die Ergebnisse an meinem Computer erschreckendes. Als erstes ist von der Gier der Finanzmanager die Rede, und dann heisst es sogar "Geld arbeitet nicht", und die nächste Antwort beginnt mit "Wenn Geld arbeitet..." - Sir Richard Branson, ein britischer Unternehmer und Ballonfahrer, hat diesen Gastkommentar geschrieben.
"Geld regiert die Welt!" Auch so ein Spruch.
Dazu nennt mir Google 333.000 Websiten!
Was aber macht denn Geld wirklich?
Offensichtlich hat jemand, der Geld hat, Macht.
Zumindest die Macht, etwas dafür zu kaufen.
Ich weiss, Liebe kann man nicht kaufen,
aber es gibt genügend andere Dinge,
nicht nur Dinge des täglichen Bedarfs.
Und wenn wir schon beim Kaufen sind, dann wollen wir natürlich zum günstigsten Preis einkaufen, denn Geiz ist geil, und dafür fahren wir schon mal etliche Kilometer, um ein Schnäppchen zu machen.
Viele Leute sprechen davon, dass es besser für uns sei, beim Laden um die Ecke einzukaufen, statt in die Stadt (oder an den Stadtrand) zu fahren, um dort billig einzukaufen, denn nicht nur verbrennen wir wertvolles Öl - aus dem sich viele gute Dinge herstellen lassen - bei unserer Fahrt, sondern wir sorgen gleichzeitig dafür, dass der Laden um die Ecke zumachen muss.
Sie haben keinen Laden um die Ecke?
Bitteschön, dann hat er ja schon zugemacht.
Geld beruhigt, heisst es. Geld kann ein Segen sein. Was wir aber derzeit beobachten können, ist kein Segen und ist aüsserst beunruhigend.
Alleine der Umstand, dass unsere alten Sprüche inzwischen auf den Kopf gestellt worden sind, ist beunruhigend. Aber da ist noch mehr.
Vor kurzem gab es mal wieder eine Krise. Eine Bankenkrise. Weil einige schlaue Köpfe herausgefunden haben, wie man wertlose Zertifikate in wertvolle Gratifikationen umwandeln kann - nämlich indem man sie als wertvolle Renditebringer anbietet und an Leute verkauft, die ihr Vermögen vergrössern wollen. Das Verkaufen hat funktioniert. Das Vergrössern des Vermögens hat diesesmal nicht funktioniert. Oder vielleicht doch?
Denn unsere Regierung hat den Banken das Geld gegeben, das sie auf diese Weise verloren haben. Hat sie wirklich?
Nicht wirklich. In Wirklichkeit hat sich die Regierung bei den Banken das Geld geliehen, das sie den Banken gegeben hat, denn die Regierung hat kein Geld. Die Regierung hat Schulden (und damit wir - derzeit 20.725€ für jeden von uns). Die Banken haben dieses Geld auch nicht. Aber die Banken dürfen Geld herausgeben.
In dem Moment, wo eine Bank ein Geld herausgibt, existiert es, auch wenn es vorher nicht existiert hat. Fiat Geld heisst das. Fiat ist lateinisch und bedeutet "Es werde". Das ist auch der Trick, mit dem Banken 25% Eigenkapitalrendite erzielen können. Denn sie benötigen nur 8% Eigenkapital. Das ist das eigentliche Bankgeheimnis.
Sie benötigen noch nicht einmal unsere Spargroschen.
Deshalb gibt es auch sowenig Zinsen dafür.
Aber die Regierung muss hohe Zinsen für das geliehene Geld zahlen, das sie an die Banken gegeben hat, um deren Verluste auszugleichen. Dafür müssen Sozialleistungen gekürzt werden, denn die kann die Regierung nicht mehr in dem Masse leisten wie bisher.
Es ist an der Zeit, den Nebel um das Geld zu lüften.
Denn das Geld dient vielen Herren.
Es dient uns, um unser täglich Brot zu kaufen,
das wir verzehren sollten, bevor es schimmelt.
Anderen dient es, um Vermögen anzusammeln.
Geld schimmelt nicht. Geld rostet nicht. Geld arbeitet.
Also doch?
Was aber bedeutet das, „Geld für sich arbeiten“ zu lassen? Hat schon mal jemand einen Geldschein mit einem Spaten in der Hand gesehen?
Geld arbeitet nicht. „Geld für sich arbeiten lassen“ bedeutet, dass dafür andere Menschen arbeiten müssen. So heisst es in der Sueddeutschen.
Diese Doppelfunktion des Geldes - Tauschmittel auf der einen Seite, damit wir Güter des täglichen Bedarfs kaufen können - und Sammelobjekt auf der anderen Seite, für die Leute, die Geld sammeln, so wie wir früher mal Rabattmarken gesammelt haben.
Und so wie die Rabattmarken in der Schublade verschwunden sind, ist dieses gesammelte Geld auch erst mal verschwunden. Unter der Matratze oder auf einem Bankkonto. Es muss nicht ausgegeben werden. Und da ist der Haken. Deshalb sprechen manche davon, dass Geld gehortet wird und damit dem Geldkreislauf entzogen wird.
Geld - eine unendliche Geschichte.
Geld hat soviele Facetten. Und täglich spüren wir die Auswirkungen.
Unser Land ist so reich wie nie zuvor. Und dennoch müssen wir den Gürtel enger schnallen, so heisst es. Wer es bis heute nicht geschafft hat, ein ausreichendes und dauerhaftes Einkommen zu erzielen, der ist bald aussen vor. Das ist ein unhaltbarer Zustand für unsere Gesellschaft.
Fazit: Geld arbeitet nicht. Geld zerstört.
Ist diese Behauptung übertrieben?
Sicherlich nicht. Wir brauchen uns nur umzuschauen, und wir entdecken all die Zerstörungen hinter den glänzenden Fassaden.
Und die haben hauptsächlich mit Geld zu tun.
Zum Beispiel mit Geld, das fehlt.
Was wäre, wenn Geld nicht mehr gehortet würde?
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Interview mit einem Genie, 12 Jahre alt:
sonntags, 18.07.2010
Mit den Themen: Jugend und Visionen; Aktuell: Lob der Trägheit. Wie die Hitze unser Leben verlangsamt; 100Sek Leben: Die Sonnenanbeter; Die Box-Girls in Kreuzberg; Mutmacher: Josia Topf; Gayle Tufts
VIDEO, 27:22 Minuten - Das Interview startet nach drei Minuten acht Sekunden.
"Immer Ärger um das liebe Geld!"
Abgesehen davon, dass dieser Spruch ein Paradoxon ist:
Ist das Geld wirklich lieb?
Dieser Frage bin ich aus gegebenem Anlass nachgegangen. Gehen Sie gemeinsam mit mir weiter, es wird Ihnen im Nachgang die Augen öffnen.
Googeln wir doch einfach mal nach "Immer Ärger um das liebe Geld".
Viele Antworten gibt es da nicht, aber aussagekräftige.
Nehmen wir gleich die erste:
Das Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik
Umgang mit Geld - aus psychologischer Sicht
Immer Ärger um das liebe Geld
"Wenn's um Geld geht, hört die Freundschaft auf", sagt der Volksmund. Umfragen belegen, dass an Geldfragen nicht nur Freundschaften, sondern allzu oft auch die Liebe zerbricht. Nach Eifersucht ist Geld das Thema, um das am meisten gestritten wird.
Geld ist nämlich viel mehr als die Scheine und Münzen, die die Ladentheke beim Einkauf wechseln, die Kreditkarte oder die Summe auf dem Konto. Geld dient als
• Garant für Sicherheit,
• Ersatz oder Mittel für Liebe, Anerkennung und Glück,
• Maßstab für Erfolg, Leistung und sozialen Status sowie als
• Inbegriff für Freiheit und Unabhängigkeit.
Wenn Geld ein so guter Garant ist, warum gibt es dann Streit?
Ich habe immer gehört, dass Geld arbeitet. Wie steht es denn damit?
Wenn ich nach "Geld arbeitet" googele, zeigen mir die Ergebnisse an meinem Computer erschreckendes. Als erstes ist von der Gier der Finanzmanager die Rede, und dann heisst es sogar "Geld arbeitet nicht", und die nächste Antwort beginnt mit "Wenn Geld arbeitet..." - Sir Richard Branson, ein britischer Unternehmer und Ballonfahrer, hat diesen Gastkommentar geschrieben.
"Geld regiert die Welt!" Auch so ein Spruch.
Dazu nennt mir Google 333.000 Websiten!
Was aber macht denn Geld wirklich?
Offensichtlich hat jemand, der Geld hat, Macht.
Zumindest die Macht, etwas dafür zu kaufen.
Ich weiss, Liebe kann man nicht kaufen,
aber es gibt genügend andere Dinge,
nicht nur Dinge des täglichen Bedarfs.
Und wenn wir schon beim Kaufen sind, dann wollen wir natürlich zum günstigsten Preis einkaufen, denn Geiz ist geil, und dafür fahren wir schon mal etliche Kilometer, um ein Schnäppchen zu machen.
Viele Leute sprechen davon, dass es besser für uns sei, beim Laden um die Ecke einzukaufen, statt in die Stadt (oder an den Stadtrand) zu fahren, um dort billig einzukaufen, denn nicht nur verbrennen wir wertvolles Öl - aus dem sich viele gute Dinge herstellen lassen - bei unserer Fahrt, sondern wir sorgen gleichzeitig dafür, dass der Laden um die Ecke zumachen muss.
Sie haben keinen Laden um die Ecke?
Bitteschön, dann hat er ja schon zugemacht.
Geld beruhigt, heisst es. Geld kann ein Segen sein. Was wir aber derzeit beobachten können, ist kein Segen und ist aüsserst beunruhigend.
Alleine der Umstand, dass unsere alten Sprüche inzwischen auf den Kopf gestellt worden sind, ist beunruhigend. Aber da ist noch mehr.
Vor kurzem gab es mal wieder eine Krise. Eine Bankenkrise. Weil einige schlaue Köpfe herausgefunden haben, wie man wertlose Zertifikate in wertvolle Gratifikationen umwandeln kann - nämlich indem man sie als wertvolle Renditebringer anbietet und an Leute verkauft, die ihr Vermögen vergrössern wollen. Das Verkaufen hat funktioniert. Das Vergrössern des Vermögens hat diesesmal nicht funktioniert. Oder vielleicht doch?
Denn unsere Regierung hat den Banken das Geld gegeben, das sie auf diese Weise verloren haben. Hat sie wirklich?
Nicht wirklich. In Wirklichkeit hat sich die Regierung bei den Banken das Geld geliehen, das sie den Banken gegeben hat, denn die Regierung hat kein Geld. Die Regierung hat Schulden (und damit wir - derzeit 20.725€ für jeden von uns). Die Banken haben dieses Geld auch nicht. Aber die Banken dürfen Geld herausgeben.
In dem Moment, wo eine Bank ein Geld herausgibt, existiert es, auch wenn es vorher nicht existiert hat. Fiat Geld heisst das. Fiat ist lateinisch und bedeutet "Es werde". Das ist auch der Trick, mit dem Banken 25% Eigenkapitalrendite erzielen können. Denn sie benötigen nur 8% Eigenkapital. Das ist das eigentliche Bankgeheimnis.
Sie benötigen noch nicht einmal unsere Spargroschen.
Deshalb gibt es auch sowenig Zinsen dafür.
Aber die Regierung muss hohe Zinsen für das geliehene Geld zahlen, das sie an die Banken gegeben hat, um deren Verluste auszugleichen. Dafür müssen Sozialleistungen gekürzt werden, denn die kann die Regierung nicht mehr in dem Masse leisten wie bisher.
Es ist an der Zeit, den Nebel um das Geld zu lüften.
Denn das Geld dient vielen Herren.
Es dient uns, um unser täglich Brot zu kaufen,
das wir verzehren sollten, bevor es schimmelt.
Anderen dient es, um Vermögen anzusammeln.
Geld schimmelt nicht. Geld rostet nicht. Geld arbeitet.
Also doch?
Was aber bedeutet das, „Geld für sich arbeiten“ zu lassen? Hat schon mal jemand einen Geldschein mit einem Spaten in der Hand gesehen?
Geld arbeitet nicht. „Geld für sich arbeiten lassen“ bedeutet, dass dafür andere Menschen arbeiten müssen. So heisst es in der Sueddeutschen.
Diese Doppelfunktion des Geldes - Tauschmittel auf der einen Seite, damit wir Güter des täglichen Bedarfs kaufen können - und Sammelobjekt auf der anderen Seite, für die Leute, die Geld sammeln, so wie wir früher mal Rabattmarken gesammelt haben.
Und so wie die Rabattmarken in der Schublade verschwunden sind, ist dieses gesammelte Geld auch erst mal verschwunden. Unter der Matratze oder auf einem Bankkonto. Es muss nicht ausgegeben werden. Und da ist der Haken. Deshalb sprechen manche davon, dass Geld gehortet wird und damit dem Geldkreislauf entzogen wird.
Geld - eine unendliche Geschichte.
Geld hat soviele Facetten. Und täglich spüren wir die Auswirkungen.
Unser Land ist so reich wie nie zuvor. Und dennoch müssen wir den Gürtel enger schnallen, so heisst es. Wer es bis heute nicht geschafft hat, ein ausreichendes und dauerhaftes Einkommen zu erzielen, der ist bald aussen vor. Das ist ein unhaltbarer Zustand für unsere Gesellschaft.
Fazit: Geld arbeitet nicht. Geld zerstört.
Ist diese Behauptung übertrieben?
Sicherlich nicht. Wir brauchen uns nur umzuschauen, und wir entdecken all die Zerstörungen hinter den glänzenden Fassaden.
Und die haben hauptsächlich mit Geld zu tun.
Zum Beispiel mit Geld, das fehlt.
Was wäre, wenn Geld nicht mehr gehortet würde?
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Interview mit einem Genie, 12 Jahre alt:
sonntags, 18.07.2010
Mit den Themen: Jugend und Visionen; Aktuell: Lob der Trägheit. Wie die Hitze unser Leben verlangsamt; 100Sek Leben: Die Sonnenanbeter; Die Box-Girls in Kreuzberg; Mutmacher: Josia Topf; Gayle Tufts
VIDEO, 27:22 Minuten - Das Interview startet nach drei Minuten acht Sekunden.
Samstag, 17. Juli 2010
Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott!
Deutschlands Bürger warten nicht mehr darauf, dass die Regierung die richtigen Entscheidungen macht. Deutsche Bürger entscheiden jetzt selber.
Worum geht es dabei?
Um Energie natürlich!
Gerade jetzt, in dieser Sommerhitze, in der in vielen Ländern die Klima-Anlagen auf Hochtouren laufen, zeigen Atomkraftwerke ihre Untauglichkeit, mit dem Klimawandel zurecht zu kommen: sie müssen abgeschaltet werden, damit es keine Kernschmelze und kein Fischsterben gibt. Atomkraftwerke heizen die Flüsse auf, deren Wasser zur Kühlung verwendet wird. Schon vor dreissig Jahren wurde das vorausgesagt, aber die "Experten" wollten das nicht hören.
Wenn Atomkraftwerke abgeschaltet werden, können Kraftwerke mit Gasturbinen aushelfen - dieselben Kraftwerke, die aushelfen können, wenn mal keine Sonne scheint oder es keinen Wind gibt.
Quintessenz:
Solarkraftwerke statt Atomkraftwerke!
Atomkraftwerke sind ein Relikt der Vergangenheit, Solarkraftwerke sind die Zukunft. Auch wenn dies die meisten nicht wissen, Windenergie ist auch Solarenergie, denn Wind wird durch Sonneneinstrahlung erzeugt - auch in Zeiten wenn die Sonne hier nicht zu sehen ist.
Was machen unsere Mitbürger inzwischen?
Vieles - heute erst einmal zwei Beispiele, die zeigen, wie wichtig Hoffnung ist.
Solarfeuerwehr Kerkwitz:
Investieren in Zukunft statt Abbaggerung
Die Bedrohung benachbarter Orte durch den Braunkohlen-Tagebau war einer der Anlässe für die Gründung der Solargenossenschaft in Guben. Es sollte etwas für nachhaltige Energieerzeugung in der Region getan werden. Die ersten fünf Objekte 2010 der Genossenschaft werden in Kürze fertiggestellt sein. Das sechste soll direkt im bedrohten Dorf Kerkwitz entstehen. In der vom Tagebau bedrohten Region wird intensiv am Aufbau zukunftsfähiger Energieversorgung gearbeitet. Neben den Genossenschaftsanlagen entstanden und entstehen privat weitere Solardächer. Im ebenfalls bedrohten Nachbarort Atterwasch baut ein ansässiger Landwirtschaftsbetrieb derzeit eine Biogasanlage.
Seit 1924 wurden in der Region 136 Orte zerstört. Eigentlich sollte nach der Wende Schluss sein damit. Horno sollte das letzte Dorf sein, das verschwindet. Manfred Stolpe, der damalige Ministerpräsident Brandenburgs von der SPD, versprach es. Aber der schwedische Energiekonzern Vattenfall, dem der Tagebau seit 2001 gehört, forciert den oberirdischen Abbau der Kohle wieder.
Die Solargenossenschaft Lausitz vergibt Anteile an einer Solaranlage, die auf dem Dach des Feuerwehrhauses des Dorfes entstehen soll. Der Umweltverband GRÜNE LIGA fordert dazu auf, auf diesem Wege ein Zeichen für die Zukunft des Ortes zu setzen.
Wer einen Anteil der Solarfeuerwehr Kerkwitz kauft, setzt ein Zeichen dafür, dass Kerkwitz bleibt. Vattenfall und die Brandenburger Landesregierung wollen Kerkwitz abbaggern, mit dieser Aktion soll Kerkwitz gerettet werden.
Dies hier ist ein aussergewöhnliches Beispiel:
Stadtwerke-Coup auf dem Meer
Ein süddeutscher Stadtwerkeverbund baut einen Hochseewindpark in der Nordsee. Die kommunalen Versorger verringern so die Abhängigkeit von den großen Konzernen!
30 Stadtwerke aus Bayern und Baden-Württemberg bauen den ersten kommerziellen Offshore Windpark in der Nordsee. Das haben die Gesellschafter der SüdWestStrom Windpark GmbH am Dienstag, 13. Juli 2010 in Bremen beschlossen. Die Anlage besteht aus 80 Windrädern und kann rund 400.000 Mehrpersonen-Haushalte mit Strom versorgen. Unter den 54 Gesellschaftern sind auch die Stadtwerke Tübingen, die sich mit 10 Millionen Euro am Windpark beteiligen. „Das Projekt ist ein wichtiger Meilenstein beim Umbau der Energieversorgung auf regenerative Energien“, sagte der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, der zugleich Aufsichtsratvorsitzender der SüdWestStrom Windpark GmbH & Co. KG ist.
Der Offshore Windpark, der rund 100 Kilometer vor Borkum in der Nordsee gebaut wird, wurde von der Firma BARD Engineering GmbH aus Emden konzipiert. Die ersten Anlagen sind bereits errichtet. Der gesamte Windpark soll Ende 2011 fertig gestellt sein.
Dazu kommt noch, dass diese Windkraftanlage fast komplett in Deutschland produziert wird! Deutsche Hightech kommt bei diesem Windpark zum Einsatz. Die Hauptlieferanten sitzen in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern.
In diesen Bundesländern werden über 80 % der Anlage hergestellt.
Eine Großstadt oder eine ganze Region – vollständig versorgt mit Erneuerbaren Energien. Das ist keine Utopie mehr, sondern könnte nach gegenwärtigen Bedingungen bis 2020 Realität sein.
Immer mehr Stadtwerke setzen auf eine regionale Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen und wollen durch eigene Stromerzeugung Unabhängigkeit von den großen Konzernen gewinnen.
Die Stadtwerke München haben ein ehrgeiziges Ziel: bis 2025 wollen sie soviel Ökostrom in eigenen Anlagen erzeugen, dass sie damit den Gesamtbedarf Münchens decken könnten. Dabei wird auf ein möglichst breites Spektrum Erneuerbarer Energien gesetzt. In und um München soll das noch vorhandene Potenzial an Geothermie und Wasserkraft weiter ausgeschöpft werden. Derzeit geht es unter anderem um den Bau weiterer Windräder unter Beteiligung an der Solarinitiative München. Doch das Potenzial Erneuerbarer Energien in München und Umgebung ist begrenzt und der Energiehunger der Millionenstadt mit rund 7,5 Milliarden Kilowattstunden groß. Deshalb engagieren sich die Stadtwerke München nicht nur lokal und regional, sondern auch europaweit: durch Beteiligung an einem Windpark in der Nordsee und an einem Solarkraftwerk in Südspanien.
Quelle: Eurosolar e.V.
Und die deutsche Industrie, was sagt die dazu?
Vor zwei Tagen, am 15.07.2010:
1. Innovationstag Windenergie³ gestartet !
Das Industrieforum Windenergie für Süd- und Südwestdeutschland startete mit über 200 Teilnehmern und 30 Ausstellern in Würzburg. Der Schwerpunkt liegt auf dem technischen und energiepolitischen Know-how aus den drei Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.
Unter den Referenten waren Experten namhafter Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen wie ABB, ABO Wind, AssTec, Autodesk, Bosch Rexroth, BrainNet, Dassault Systemes, GENI, juwi, Schuler, SKZ Süddeutsches Kunststoff-Zentrum, Stiftungslehrstuhl Windenergie (SWE), VDMA Power Systems.
So prognostizierte Gerd Krieger, stellvertretender Geschäftsführer von VDMA Power Systems: „Innerhalb der EU 27 wird die Stromproduktion im Jahr 2030 zur Hälfte aus Erneuerbaren Energien bestehen, und davon wird die Hälfte durch Windkraft erzeugt“. Gerd Horn von der Schuler AG erläuterte in seinem Vortrag, wie es einem ursprünglichen Pressenhersteller gelang, Hersteller kompletter Windenergieanlagen zu werden. Schuler bietet 2,7 MW-Anlagen mit getriebelosem Antriebsstrang an. Auf die Entwicklung von Differentialgetriebe-Konzepten für Multi-Megawatt-Anlagen hat es dagegen Bosch Rexroth abgesehen. Hans-Gerd Buller stellte das Konzept der Leistungsverzweigung vor und präsentierte positive Felderfahrungen.
Wenn es gelingt, die bürokratischen Hürden abzubauen, technologische Impulse zu bündeln und das Netzwerk zwischen Zulieferern und Anlagenherstellern zu stärken, kann Deutschland seine starke Position als einer der Weltmarktführer halten und ausbauen.
Die dezentrale Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren Energien bietet Kommunen und Stadtwerken somit neue Potentiale für regionale Wertschöpfung.
Der Zubau von Windkraftanlagen in Deutschland wird sich der jährlichen installierten Leistung nähern, die erforderlich ist, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Rahmenbedingungen dazu werden geschaffen.
Eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken ist daher nicht erforderlich, im Gegenteil, eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken wäre sogar kontroproduktiv, also schädlich!
Auch hier zeigt sich wieder deutlich, wie wichtig es ist,
dass sich Deutschland für die Zukunft entscheidet!
Wenn ich bedenke, dass die Maschinenfabrik, in der ich meine Lehrzeit verbrachte, inzwischen nicht mehr existiert, ist das die bessere Lösung: Herstellen von Windenergieanlagen anstatt von Exzenterpressen. Damals hatte ich als Lehrling die SATU-Steuerung entwickelt, eine selbstüberwachende Sicherheitssteuerung für Exzenterpressen.
Aber auch die Regierung bringt manchmal erstaunlich Gutes zustande:
Das Kraftwerk der Zukunft
Bei lauem Lüftchen drehen sich die Rotoren eines Windrades kaum. Folge: kein Stromgewinn. Ein neues Hybridkraftwerk soll in der Flaute Strom aus gespeichertem Wasserstoff erzeugen.
Angela Merkel legte am 20. April 2009, an dem Tag, an dem dieses Jahr im Golf von Mexiko die Bohrinsel "Deepwater Horizon" explodierte, in Brandenburg den Grundstein für das erste Wind-Wasserstoff-Hybridkraftwerk Deutschlands. Bis 2010 entsteht in Prenzlau eine 21 Millionen Euro teure Anlage, die ständig sechs Megawatt Leistung aus einer Kombination von Wind, Wasserstoff und Biogas erzeugt. Das Brandenburger Unternehmen Enertrag hat dieses Kraftwerk zusammen mit Forschungseinrichtungen in Stralsund, Braunschweig und Leipzig entwickelt.
Und so funktioniert das Kombi-Kraftwerk: Der von drei Windkraftanlagen erzeugte Strom wird direkt in das Netz eingespeist. Das passiert, wenn der Strom gebraucht wird, also vor allem tagsüber. Das Problem für Energieunternehmen bisher war aber die Tatsache, dass sie ihren Strom nur unzureichend speichern können, denn auch nachts weht manchmal ein starker Wind.
Mit Nachts erzeugter Energie wird nun aus Wasser durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugt. Das so gewonnene Gas kann in Tanks über längere Zeit gespeichert werden. In windarmen Zeiten pumpt das Energieunternehmen den Wasserstoff zusammen mit Biogas, das umliegende Bauern liefern sollen, in zwei Blockheizkraftwerke und verbrennt diese Stoffe. Ein Generator gewinnt so neuen Strom und das Unternehmen kann eine ständige Energiezufuhr sicherstellen. Damit ist die Leistung unabhängig von Wind- und Wetterschwankungen.
Aber da kommt sogar noch mehr!
Wasserstoff dient nicht nur als Speichermedium, es ist auch als Kraftstoff für Wasserstoffmotoren in Autos oder Brennstoffzellen zu verwenden. Derzeit ist eine Kooperation des Energieunternehmens mit örtlichen Wasserstoff-Tankstellen geplant.
Ein Dreifach Hoch der Bundes-Kanzlerin!
Hoffen wir, dass sie nun endlich die Atomkraftwerke stilllegen lässt!
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Länderspiegel vom 17. Juli 2010
Die Themen: Sommerhitze / Energiewende / Bürgerentscheid in Hamburg / Jugendnotdienst in Berlin / Hammer der Woche: Neubaugebiet ohne Telefonleitungen / Wohnwagenkontrollen / Draisinenfahrt
VIDEO, 39:06
Der Beitrag zur Energiewende kommt nach sechs Minuten,
Dauer: fünf Minuten.
Sehenswert!
Worum geht es dabei?
Um Energie natürlich!
Gerade jetzt, in dieser Sommerhitze, in der in vielen Ländern die Klima-Anlagen auf Hochtouren laufen, zeigen Atomkraftwerke ihre Untauglichkeit, mit dem Klimawandel zurecht zu kommen: sie müssen abgeschaltet werden, damit es keine Kernschmelze und kein Fischsterben gibt. Atomkraftwerke heizen die Flüsse auf, deren Wasser zur Kühlung verwendet wird. Schon vor dreissig Jahren wurde das vorausgesagt, aber die "Experten" wollten das nicht hören.
Wenn Atomkraftwerke abgeschaltet werden, können Kraftwerke mit Gasturbinen aushelfen - dieselben Kraftwerke, die aushelfen können, wenn mal keine Sonne scheint oder es keinen Wind gibt.
Quintessenz:
Solarkraftwerke statt Atomkraftwerke!
Atomkraftwerke sind ein Relikt der Vergangenheit, Solarkraftwerke sind die Zukunft. Auch wenn dies die meisten nicht wissen, Windenergie ist auch Solarenergie, denn Wind wird durch Sonneneinstrahlung erzeugt - auch in Zeiten wenn die Sonne hier nicht zu sehen ist.
Was machen unsere Mitbürger inzwischen?
Vieles - heute erst einmal zwei Beispiele, die zeigen, wie wichtig Hoffnung ist.
Solarfeuerwehr Kerkwitz:
Investieren in Zukunft statt Abbaggerung
Die Bedrohung benachbarter Orte durch den Braunkohlen-Tagebau war einer der Anlässe für die Gründung der Solargenossenschaft in Guben. Es sollte etwas für nachhaltige Energieerzeugung in der Region getan werden. Die ersten fünf Objekte 2010 der Genossenschaft werden in Kürze fertiggestellt sein. Das sechste soll direkt im bedrohten Dorf Kerkwitz entstehen. In der vom Tagebau bedrohten Region wird intensiv am Aufbau zukunftsfähiger Energieversorgung gearbeitet. Neben den Genossenschaftsanlagen entstanden und entstehen privat weitere Solardächer. Im ebenfalls bedrohten Nachbarort Atterwasch baut ein ansässiger Landwirtschaftsbetrieb derzeit eine Biogasanlage.
Seit 1924 wurden in der Region 136 Orte zerstört. Eigentlich sollte nach der Wende Schluss sein damit. Horno sollte das letzte Dorf sein, das verschwindet. Manfred Stolpe, der damalige Ministerpräsident Brandenburgs von der SPD, versprach es. Aber der schwedische Energiekonzern Vattenfall, dem der Tagebau seit 2001 gehört, forciert den oberirdischen Abbau der Kohle wieder.
Die Solargenossenschaft Lausitz vergibt Anteile an einer Solaranlage, die auf dem Dach des Feuerwehrhauses des Dorfes entstehen soll. Der Umweltverband GRÜNE LIGA fordert dazu auf, auf diesem Wege ein Zeichen für die Zukunft des Ortes zu setzen.
Wer einen Anteil der Solarfeuerwehr Kerkwitz kauft, setzt ein Zeichen dafür, dass Kerkwitz bleibt. Vattenfall und die Brandenburger Landesregierung wollen Kerkwitz abbaggern, mit dieser Aktion soll Kerkwitz gerettet werden.
Dies hier ist ein aussergewöhnliches Beispiel:
Stadtwerke-Coup auf dem Meer
Ein süddeutscher Stadtwerkeverbund baut einen Hochseewindpark in der Nordsee. Die kommunalen Versorger verringern so die Abhängigkeit von den großen Konzernen!
30 Stadtwerke aus Bayern und Baden-Württemberg bauen den ersten kommerziellen Offshore Windpark in der Nordsee. Das haben die Gesellschafter der SüdWestStrom Windpark GmbH am Dienstag, 13. Juli 2010 in Bremen beschlossen. Die Anlage besteht aus 80 Windrädern und kann rund 400.000 Mehrpersonen-Haushalte mit Strom versorgen. Unter den 54 Gesellschaftern sind auch die Stadtwerke Tübingen, die sich mit 10 Millionen Euro am Windpark beteiligen. „Das Projekt ist ein wichtiger Meilenstein beim Umbau der Energieversorgung auf regenerative Energien“, sagte der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, der zugleich Aufsichtsratvorsitzender der SüdWestStrom Windpark GmbH & Co. KG ist.
Der Offshore Windpark, der rund 100 Kilometer vor Borkum in der Nordsee gebaut wird, wurde von der Firma BARD Engineering GmbH aus Emden konzipiert. Die ersten Anlagen sind bereits errichtet. Der gesamte Windpark soll Ende 2011 fertig gestellt sein.
Dazu kommt noch, dass diese Windkraftanlage fast komplett in Deutschland produziert wird! Deutsche Hightech kommt bei diesem Windpark zum Einsatz. Die Hauptlieferanten sitzen in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern.
In diesen Bundesländern werden über 80 % der Anlage hergestellt.
Eine Großstadt oder eine ganze Region – vollständig versorgt mit Erneuerbaren Energien. Das ist keine Utopie mehr, sondern könnte nach gegenwärtigen Bedingungen bis 2020 Realität sein.
Immer mehr Stadtwerke setzen auf eine regionale Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen und wollen durch eigene Stromerzeugung Unabhängigkeit von den großen Konzernen gewinnen.
Die Stadtwerke München haben ein ehrgeiziges Ziel: bis 2025 wollen sie soviel Ökostrom in eigenen Anlagen erzeugen, dass sie damit den Gesamtbedarf Münchens decken könnten. Dabei wird auf ein möglichst breites Spektrum Erneuerbarer Energien gesetzt. In und um München soll das noch vorhandene Potenzial an Geothermie und Wasserkraft weiter ausgeschöpft werden. Derzeit geht es unter anderem um den Bau weiterer Windräder unter Beteiligung an der Solarinitiative München. Doch das Potenzial Erneuerbarer Energien in München und Umgebung ist begrenzt und der Energiehunger der Millionenstadt mit rund 7,5 Milliarden Kilowattstunden groß. Deshalb engagieren sich die Stadtwerke München nicht nur lokal und regional, sondern auch europaweit: durch Beteiligung an einem Windpark in der Nordsee und an einem Solarkraftwerk in Südspanien.
Quelle: Eurosolar e.V.
Und die deutsche Industrie, was sagt die dazu?
Vor zwei Tagen, am 15.07.2010:
1. Innovationstag Windenergie³ gestartet !
Das Industrieforum Windenergie für Süd- und Südwestdeutschland startete mit über 200 Teilnehmern und 30 Ausstellern in Würzburg. Der Schwerpunkt liegt auf dem technischen und energiepolitischen Know-how aus den drei Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.
Unter den Referenten waren Experten namhafter Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen wie ABB, ABO Wind, AssTec, Autodesk, Bosch Rexroth, BrainNet, Dassault Systemes, GENI, juwi, Schuler, SKZ Süddeutsches Kunststoff-Zentrum, Stiftungslehrstuhl Windenergie (SWE), VDMA Power Systems.
So prognostizierte Gerd Krieger, stellvertretender Geschäftsführer von VDMA Power Systems: „Innerhalb der EU 27 wird die Stromproduktion im Jahr 2030 zur Hälfte aus Erneuerbaren Energien bestehen, und davon wird die Hälfte durch Windkraft erzeugt“. Gerd Horn von der Schuler AG erläuterte in seinem Vortrag, wie es einem ursprünglichen Pressenhersteller gelang, Hersteller kompletter Windenergieanlagen zu werden. Schuler bietet 2,7 MW-Anlagen mit getriebelosem Antriebsstrang an. Auf die Entwicklung von Differentialgetriebe-Konzepten für Multi-Megawatt-Anlagen hat es dagegen Bosch Rexroth abgesehen. Hans-Gerd Buller stellte das Konzept der Leistungsverzweigung vor und präsentierte positive Felderfahrungen.
Wenn es gelingt, die bürokratischen Hürden abzubauen, technologische Impulse zu bündeln und das Netzwerk zwischen Zulieferern und Anlagenherstellern zu stärken, kann Deutschland seine starke Position als einer der Weltmarktführer halten und ausbauen.
Die dezentrale Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren Energien bietet Kommunen und Stadtwerken somit neue Potentiale für regionale Wertschöpfung.
Der Zubau von Windkraftanlagen in Deutschland wird sich der jährlichen installierten Leistung nähern, die erforderlich ist, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Rahmenbedingungen dazu werden geschaffen.
Eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken ist daher nicht erforderlich, im Gegenteil, eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken wäre sogar kontroproduktiv, also schädlich!
Auch hier zeigt sich wieder deutlich, wie wichtig es ist,
dass sich Deutschland für die Zukunft entscheidet!
Wenn ich bedenke, dass die Maschinenfabrik, in der ich meine Lehrzeit verbrachte, inzwischen nicht mehr existiert, ist das die bessere Lösung: Herstellen von Windenergieanlagen anstatt von Exzenterpressen. Damals hatte ich als Lehrling die SATU-Steuerung entwickelt, eine selbstüberwachende Sicherheitssteuerung für Exzenterpressen.
Aber auch die Regierung bringt manchmal erstaunlich Gutes zustande:
Das Kraftwerk der Zukunft
Bei lauem Lüftchen drehen sich die Rotoren eines Windrades kaum. Folge: kein Stromgewinn. Ein neues Hybridkraftwerk soll in der Flaute Strom aus gespeichertem Wasserstoff erzeugen.
Angela Merkel legte am 20. April 2009, an dem Tag, an dem dieses Jahr im Golf von Mexiko die Bohrinsel "Deepwater Horizon" explodierte, in Brandenburg den Grundstein für das erste Wind-Wasserstoff-Hybridkraftwerk Deutschlands. Bis 2010 entsteht in Prenzlau eine 21 Millionen Euro teure Anlage, die ständig sechs Megawatt Leistung aus einer Kombination von Wind, Wasserstoff und Biogas erzeugt. Das Brandenburger Unternehmen Enertrag hat dieses Kraftwerk zusammen mit Forschungseinrichtungen in Stralsund, Braunschweig und Leipzig entwickelt.
Und so funktioniert das Kombi-Kraftwerk: Der von drei Windkraftanlagen erzeugte Strom wird direkt in das Netz eingespeist. Das passiert, wenn der Strom gebraucht wird, also vor allem tagsüber. Das Problem für Energieunternehmen bisher war aber die Tatsache, dass sie ihren Strom nur unzureichend speichern können, denn auch nachts weht manchmal ein starker Wind.
Mit Nachts erzeugter Energie wird nun aus Wasser durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugt. Das so gewonnene Gas kann in Tanks über längere Zeit gespeichert werden. In windarmen Zeiten pumpt das Energieunternehmen den Wasserstoff zusammen mit Biogas, das umliegende Bauern liefern sollen, in zwei Blockheizkraftwerke und verbrennt diese Stoffe. Ein Generator gewinnt so neuen Strom und das Unternehmen kann eine ständige Energiezufuhr sicherstellen. Damit ist die Leistung unabhängig von Wind- und Wetterschwankungen.
Aber da kommt sogar noch mehr!
Wasserstoff dient nicht nur als Speichermedium, es ist auch als Kraftstoff für Wasserstoffmotoren in Autos oder Brennstoffzellen zu verwenden. Derzeit ist eine Kooperation des Energieunternehmens mit örtlichen Wasserstoff-Tankstellen geplant.
Ein Dreifach Hoch der Bundes-Kanzlerin!
Hoffen wir, dass sie nun endlich die Atomkraftwerke stilllegen lässt!
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Länderspiegel vom 17. Juli 2010
Die Themen: Sommerhitze / Energiewende / Bürgerentscheid in Hamburg / Jugendnotdienst in Berlin / Hammer der Woche: Neubaugebiet ohne Telefonleitungen / Wohnwagenkontrollen / Draisinenfahrt
VIDEO, 39:06
Der Beitrag zur Energiewende kommt nach sechs Minuten,
Dauer: fünf Minuten.
Sehenswert!
Freitag, 16. Juli 2010
Was machen die denn da?
Heute Mittag gab es eine wenig beachtete Meldung:
Gefechte verhindern Besuch Guttenbergs in Nordafghanistan
16.07.2010 12:05 Uhr http://www.donaukurier.de/
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hält sich derzeit zu einem Truppenbesuch in Afghanistan auf. Ein Flug Guttenbergs zu Kampftruppen in der Provinz Baghlan musste jedoch wegen dortigen Gefechten in letzte Minute abgesagt werden.
Besuch des Oberkommandeurs fand nicht statt wegen Krieg? Mal was Neues!
Man wird die Frage doch stellen dürfen, warum Deutschland denn im Krieg ist mit Afghanistan.
Hat Afghanistan darum gebeten? Wenn die Russen irgendwo einmarschiert sind, hiess es immer, man habe sie darum gebeten. Die Russen waren bereits in Afghanistan. Jetzt sind es auch die Deutschen. Deutschland ist im Krieg mit Afghanistan, so liess Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg kürzlich verlauten. Afghanistan als Truppenübungsplatz? Wird Deutschland in Afghanistan verteidigt? Wieso eigentlich?
Was machen die denn da?
Interessiert eigentlich irgendjemanden hier in Deutschland, was die Afghanen davon halten? Z.B. Hamid Karzai, Afghanistans Regierungschef?
Interessiert es Sie? Vielleicht sollten Sie sich ein paar seiner Bemerkungen anschauen. Das westliche Bündnis hat bislang die Symptome, nicht die Ursachen des Terrors bekämpft, meint Hamid Karzai, seit 2004 Präsident von Afghanistan:
Was läuft falsch in Afghanistan?
von Hamid Karzai
Vor sieben Jahren begaben wir uns in Afghanistan mit dem Krieg, der die Taliban von der Macht verdrängte, auf eine Reise. Auf unserem Weg wurde viel für Afghanistan und die Welt erreicht. In weniger als 45 Tagen wurden die Afghanen 2001 von der Bedrohung des Terrorismus und den Taliban befreit. Damals machten sich die Menschen in Afghanistan große Hoffnungen auf eine sofortige wunderbare Zukunft. Einige dieser Hoffnungen wurden erfüllt. Unsere Kinder gehen wieder zur Schule. Ungefähr 85 Prozent der Afghanen haben nun Zugang zu einer grundlegenden Gesundheitsfürsorge, gegenüber 9 Prozent in 2001. Die Kindersterblichkeit, die 2001 zu den höchsten der Welt zählte, ist um 25 Prozent gesunken. Demokratie, eine freie Presse, wirtschaftliche Gewinne und bessere Möglichkeiten, den Lebensunterhalt zu bestreiten – all das ist vorhanden.
Doch bedauerlicherweise kämpfen wir immer noch gegen die Taliban und Al Qaida. Was genau haben wir falsch gemacht, was uns – und den Rest der Welt – weniger sicher macht?
Nach der Befreiung 2001 hat sich die internationale Gemeinschaft im Kampf gegen Extremismus und Terrorismus allein auf Afghanistan konzentriert, ungeachtet dessen, dass wir stets erklärten, dass unser Land nicht der richtige Ort für diesen Kampf sei. Der Kampf gegen den Terror kann nicht in afghanischen Dörfern ausgetragen werden. ... Man muss sich auf die Zufluchtsstätten derer konzentrieren, die die Extremisten ausbilden, ausrüsten, motivieren und sie aussenden, um uns allen zu schaden. Doch niemand wollte auf uns hören.
Solange wir die Wurzeln des Problems nicht gemeinsam angehen, indem wir die Unterstützung sowie die finanzielle Unterstützung des Radikalismus in jedweder Form beenden, werden wir den Terrorismus nicht besiegen.
Der Westen hat dies nicht richtig erkannt; er bekämpfte die Symptome des Terrorismus, versäumte es jedoch, die zugrunde liegenden Ursachen in Angriff zu nehmen.
Verzweiflung und Armut sind die Quellen, aus denen böswillige Kräfte ihre terroristischen Kader speisen. Doch wird sich dieses Umfeld nicht verändern, solange der politische Wille fehlt und es keine Maßnahmen seitens der USA und der Regierungen in der Region gibt, um in unseren Volkswirtschaften Arbeitsplätze zu schaffen, die Hoffnung geben.
Darüber hinaus müssen wir ... die Afghanen befähigen, für sich selbst zu sorgen und ihr Land zu verteidigen, damit sie eine Zukunft in Afghanistan haben und die Hoffnung, ihre Kinder in ihrer Heimat aufziehen zu können.
Gefechte verhindern Besuch Guttenbergs in Nordafghanistan
16.07.2010 12:05 Uhr http://www.donaukurier.de/
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hält sich derzeit zu einem Truppenbesuch in Afghanistan auf. Ein Flug Guttenbergs zu Kampftruppen in der Provinz Baghlan musste jedoch wegen dortigen Gefechten in letzte Minute abgesagt werden.
Besuch des Oberkommandeurs fand nicht statt wegen Krieg? Mal was Neues!
Man wird die Frage doch stellen dürfen, warum Deutschland denn im Krieg ist mit Afghanistan.
Hat Afghanistan darum gebeten? Wenn die Russen irgendwo einmarschiert sind, hiess es immer, man habe sie darum gebeten. Die Russen waren bereits in Afghanistan. Jetzt sind es auch die Deutschen. Deutschland ist im Krieg mit Afghanistan, so liess Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg kürzlich verlauten. Afghanistan als Truppenübungsplatz? Wird Deutschland in Afghanistan verteidigt? Wieso eigentlich?
Was machen die denn da?
Interessiert eigentlich irgendjemanden hier in Deutschland, was die Afghanen davon halten? Z.B. Hamid Karzai, Afghanistans Regierungschef?
Interessiert es Sie? Vielleicht sollten Sie sich ein paar seiner Bemerkungen anschauen. Das westliche Bündnis hat bislang die Symptome, nicht die Ursachen des Terrors bekämpft, meint Hamid Karzai, seit 2004 Präsident von Afghanistan:
Was läuft falsch in Afghanistan?
von Hamid Karzai
Vor sieben Jahren begaben wir uns in Afghanistan mit dem Krieg, der die Taliban von der Macht verdrängte, auf eine Reise. Auf unserem Weg wurde viel für Afghanistan und die Welt erreicht. In weniger als 45 Tagen wurden die Afghanen 2001 von der Bedrohung des Terrorismus und den Taliban befreit. Damals machten sich die Menschen in Afghanistan große Hoffnungen auf eine sofortige wunderbare Zukunft. Einige dieser Hoffnungen wurden erfüllt. Unsere Kinder gehen wieder zur Schule. Ungefähr 85 Prozent der Afghanen haben nun Zugang zu einer grundlegenden Gesundheitsfürsorge, gegenüber 9 Prozent in 2001. Die Kindersterblichkeit, die 2001 zu den höchsten der Welt zählte, ist um 25 Prozent gesunken. Demokratie, eine freie Presse, wirtschaftliche Gewinne und bessere Möglichkeiten, den Lebensunterhalt zu bestreiten – all das ist vorhanden.
Doch bedauerlicherweise kämpfen wir immer noch gegen die Taliban und Al Qaida. Was genau haben wir falsch gemacht, was uns – und den Rest der Welt – weniger sicher macht?
Nach der Befreiung 2001 hat sich die internationale Gemeinschaft im Kampf gegen Extremismus und Terrorismus allein auf Afghanistan konzentriert, ungeachtet dessen, dass wir stets erklärten, dass unser Land nicht der richtige Ort für diesen Kampf sei. Der Kampf gegen den Terror kann nicht in afghanischen Dörfern ausgetragen werden. ... Man muss sich auf die Zufluchtsstätten derer konzentrieren, die die Extremisten ausbilden, ausrüsten, motivieren und sie aussenden, um uns allen zu schaden. Doch niemand wollte auf uns hören.
Solange wir die Wurzeln des Problems nicht gemeinsam angehen, indem wir die Unterstützung sowie die finanzielle Unterstützung des Radikalismus in jedweder Form beenden, werden wir den Terrorismus nicht besiegen.
Der Westen hat dies nicht richtig erkannt; er bekämpfte die Symptome des Terrorismus, versäumte es jedoch, die zugrunde liegenden Ursachen in Angriff zu nehmen.
Verzweiflung und Armut sind die Quellen, aus denen böswillige Kräfte ihre terroristischen Kader speisen. Doch wird sich dieses Umfeld nicht verändern, solange der politische Wille fehlt und es keine Maßnahmen seitens der USA und der Regierungen in der Region gibt, um in unseren Volkswirtschaften Arbeitsplätze zu schaffen, die Hoffnung geben.
Darüber hinaus müssen wir ... die Afghanen befähigen, für sich selbst zu sorgen und ihr Land zu verteidigen, damit sie eine Zukunft in Afghanistan haben und die Hoffnung, ihre Kinder in ihrer Heimat aufziehen zu können.
Donnerstag, 15. Juli 2010
Klimawandel nun amtlich bestätigt !
Immer noch gibt es Zweifler an der sogenannten "Globalen Erwärmung", international "Global Warming genannt !
Heute kam eine amtliche Bestätigung über den Newsticker, dass globale Erwärmung wirklich existiert - zumindest in Deutschland.
Der Beweis für die stetige Erwärmung in Deutschland:
Die Klimaanlagen in den ICE der Bahn sind nach Normen des Welteisenbahnverbands UIC ausgelegt. Bei der Bestellung gelten nach Konzernangaben zusehends höhere Standards, bis zu welcher Außentemperaturen die volle Kühlleistung erreicht werden muss:
32 Grad für ICE 1 (Betriebsstart 1991) und ICE 2 (seit 1996)
35 Grad für ICE T (Betriebsstart 1999) und ICE 3 (seit 2000)
40 Grad für die neue Generation der ICE 3 (geplant ab 2011)
45 Grad für die Intercity-Nachfolgezüge ICx (geplant ab 2015)
Daraus könnte man sogar eine exponentielle Steigerung ablesen.
Ich erinnere mich noch an die Zeiten, in denen die Züge keine Klimaanlagen brauchten.
Auch die Autobahnen halten längst nicht mehr der Hitzebelastung stand:
In Friesland haben sich auf der A29 unter der Glut Betonplatten gelöst.
Bis zu 30 Zentimeter hoch ragen sie aus dem Boden.
Immer noch leugnen und verschweigen Atomkraftswerkbetreiber, dass auch sie an der Erhitzung unseres Lebensraumes beteiligt sind - der Bund Naturschutz hat das bereits in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts vorgerechnet.
Im Gegensatz zu den erneuerbaren Energien - Energien, die von der Sonne (Solarheizung, Solarzellen, Windenergie, Wasserkraftwerke - und vom Mond (Gezeitenkraftwerke) geliefert werden, erhitzen Atomkraftwerke zusätzlich unsere Umwelt und sind daher nicht nur gefährlich für unser Leben, sondern auch schädlich für unsere Umwelt.
Atomkraftwerke müssen jetzt wegen der Hitze abgeschaltet werden!
Das zeigt ganz klar, dass Atomkraftwerke nicht zukunftstauglich sind!
Jeder Physiker sollte das wissen.
Wann werden unsere Politiker das endlich lernen!
Lasst uns von der "Humboldt-Rede zu Europa" von Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 27. Mai 2009 ermutigen und endlich auf erneuerbare Energien umsteigen:
Gerade in unserem Jubiläumsjahr – 60 Jahre Bundesrepublik, 20 Jahre Mauerfall – sollten wir uns noch einmal vor Augen führen, weil wir daraus lernen können und erfahren haben: Wandel und Veränderung zum Guten sind möglich. Das ist für uns Realität geworden. Wandel wird von mutigen Menschen gemacht. Die Kraft der Freiheit ist ihr Antrieb. So war es auch am Beginn der europäischen Einigung. Mutige Menschen haben tiefe Gräben, tiefste Gräben, überwunden und eine friedliche neue Ordnung aufgebaut.
Jetzt ist es an der Zeit, mutig zu sein.
Der Wandel zu erneuerbaren Energien
wird von mutigen Menschen gemacht.
Die Kraft der Freiheit ist unser Antrieb.
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Hitze setzt Deutschlands Straßen zu - MorgenMagazin, 15.07.2010
Auf der neugebauten A20 schlägt der Beton Blasen, auf der A29 platzt der Straßenbelag sogar auf.
Autobahnabschnitte müssen gesperrt werden - mitten in der Reisezeit.
Das heißt Stau. Bei über 30 Grad.
VIDEO, 02:21 Minuten
ZDF heute journal vom 15. Juli 2010
Mit den Themen: Gluthitze und andere Bahnprobleme; Spionagekrimi um Atomwissenschaftler; Medwedew wirbt um deutsche Investitionen; Kinderschicksale mitten in Deutschland;
McFerrin auf Deutschlandtour: "Don't worry, be happy!"
VIDEO, 30:46 Minuten
Dauer-Chaos bei der Bahn? - Maybrit Illner, 15.07.2010
"Zu heiß, zu kalt, zu teuer, zu spät - Dauer-Chaos bei der Bahn?" Bei "Maybrit ILLNER" stellt sich u.a. Bahnvorstand Ulrich Homburg der Kritik.
VIDEO, 1:03:29
Heute kam eine amtliche Bestätigung über den Newsticker, dass globale Erwärmung wirklich existiert - zumindest in Deutschland.
Der Beweis für die stetige Erwärmung in Deutschland:
Die Klimaanlagen in den ICE der Bahn sind nach Normen des Welteisenbahnverbands UIC ausgelegt. Bei der Bestellung gelten nach Konzernangaben zusehends höhere Standards, bis zu welcher Außentemperaturen die volle Kühlleistung erreicht werden muss:
32 Grad für ICE 1 (Betriebsstart 1991) und ICE 2 (seit 1996)
35 Grad für ICE T (Betriebsstart 1999) und ICE 3 (seit 2000)
40 Grad für die neue Generation der ICE 3 (geplant ab 2011)
45 Grad für die Intercity-Nachfolgezüge ICx (geplant ab 2015)
Daraus könnte man sogar eine exponentielle Steigerung ablesen.
Ich erinnere mich noch an die Zeiten, in denen die Züge keine Klimaanlagen brauchten.
Auch die Autobahnen halten längst nicht mehr der Hitzebelastung stand:
In Friesland haben sich auf der A29 unter der Glut Betonplatten gelöst.
Bis zu 30 Zentimeter hoch ragen sie aus dem Boden.
Immer noch leugnen und verschweigen Atomkraftswerkbetreiber, dass auch sie an der Erhitzung unseres Lebensraumes beteiligt sind - der Bund Naturschutz hat das bereits in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts vorgerechnet.
Im Gegensatz zu den erneuerbaren Energien - Energien, die von der Sonne (Solarheizung, Solarzellen, Windenergie, Wasserkraftwerke - und vom Mond (Gezeitenkraftwerke) geliefert werden, erhitzen Atomkraftwerke zusätzlich unsere Umwelt und sind daher nicht nur gefährlich für unser Leben, sondern auch schädlich für unsere Umwelt.
Atomkraftwerke müssen jetzt wegen der Hitze abgeschaltet werden!
Das zeigt ganz klar, dass Atomkraftwerke nicht zukunftstauglich sind!
Jeder Physiker sollte das wissen.
Wann werden unsere Politiker das endlich lernen!
Lasst uns von der "Humboldt-Rede zu Europa" von Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 27. Mai 2009 ermutigen und endlich auf erneuerbare Energien umsteigen:
Gerade in unserem Jubiläumsjahr – 60 Jahre Bundesrepublik, 20 Jahre Mauerfall – sollten wir uns noch einmal vor Augen führen, weil wir daraus lernen können und erfahren haben: Wandel und Veränderung zum Guten sind möglich. Das ist für uns Realität geworden. Wandel wird von mutigen Menschen gemacht. Die Kraft der Freiheit ist ihr Antrieb. So war es auch am Beginn der europäischen Einigung. Mutige Menschen haben tiefe Gräben, tiefste Gräben, überwunden und eine friedliche neue Ordnung aufgebaut.
Jetzt ist es an der Zeit, mutig zu sein.
Der Wandel zu erneuerbaren Energien
wird von mutigen Menschen gemacht.
Die Kraft der Freiheit ist unser Antrieb.
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Hitze setzt Deutschlands Straßen zu - MorgenMagazin, 15.07.2010
Auf der neugebauten A20 schlägt der Beton Blasen, auf der A29 platzt der Straßenbelag sogar auf.
Autobahnabschnitte müssen gesperrt werden - mitten in der Reisezeit.
Das heißt Stau. Bei über 30 Grad.
VIDEO, 02:21 Minuten
ZDF heute journal vom 15. Juli 2010
Mit den Themen: Gluthitze und andere Bahnprobleme; Spionagekrimi um Atomwissenschaftler; Medwedew wirbt um deutsche Investitionen; Kinderschicksale mitten in Deutschland;
McFerrin auf Deutschlandtour: "Don't worry, be happy!"
VIDEO, 30:46 Minuten
Dauer-Chaos bei der Bahn? - Maybrit Illner, 15.07.2010
"Zu heiß, zu kalt, zu teuer, zu spät - Dauer-Chaos bei der Bahn?" Bei "Maybrit ILLNER" stellt sich u.a. Bahnvorstand Ulrich Homburg der Kritik.
VIDEO, 1:03:29
Mittwoch, 14. Juli 2010
"Wortbruch und Wählertäuschung"
"Wortbruch und Wählertäuschung" - so hörte ich heute in den Nachrichten.
In der Psychologie nennt man das "Projektion" ...
Es wäre müssig, hier alle Wählertäuschungen und Wortbrüche der derzeitigen Regierung aufzuzählen...
-.-
Meine heutige Empfehlung:
auslandsjournal vom 14. Juli 2010
Die Themen: Ein polnischer Ordensbruder gibt Aufklärungsunterricht, die vergessene
Öl-Katastrophe in Nigeria, futuristische Lichtschwerter in Japan, Politiker-Urlaub in Italien
VIDEO, 29:06 Minuten
In der Psychologie nennt man das "Projektion" ...
Es wäre müssig, hier alle Wählertäuschungen und Wortbrüche der derzeitigen Regierung aufzuzählen...
-.-
Meine heutige Empfehlung:
auslandsjournal vom 14. Juli 2010
Die Themen: Ein polnischer Ordensbruder gibt Aufklärungsunterricht, die vergessene
Öl-Katastrophe in Nigeria, futuristische Lichtschwerter in Japan, Politiker-Urlaub in Italien
VIDEO, 29:06 Minuten
Dienstag, 13. Juli 2010
Deutschland wieder einmal auf Suizid-Kurs 77 Jahre nach Hitler?
Deutschland ist am Scheideweg.
Wieder einmal.
Nur diesesmal anders als vor 77 Jahren.
Soll Deutschlands Zukunft strahlend sein oder lebenswert?
Gehen die Deutschen mit Hurra in den Atomstaat wie damals mit Hurra in den Weltkrieg?
Das ist die Frage, die ansteht.
Ein Pakt mit dem Teufel, vor dem schon Goethe gewarnt hat, nicht nur im "Zauberlehrling", den ich noch in der Schule auswendig lernen musste, oder der Weg in eine sichere Zukunft, ohne die Gefahren einer radioaktiven Verstrahlung oder Vernichtung?
Welchen Weg die derzeitige Regierung gehen will, ist klar.
Welchen Weg aber wollen die Bürger Deutschlands gehen?
Werden die Bürger Deutschlands überhaupt gefragt?
Wollen die Deutschen für einen gemütlichen Feierabend auf der Couch mit einem kühlen Bier ihr Leben und das Leben ihrer Kinder und Enkel aufs Spiel setzen?
In den siebziger Jahren gab es überall in der BRD öffentliche Diskussionen über den Einsatz von Kernenergie, und das Ergebnis war der Ausstieg aus der Atomwirtschaft.
Die Deutsche Bundesregierung will nun gegen den damals ausgesprochenen Willen der Bevölkerung erneut - und erneut mit falschen Begründungen und falschen Versprechungen den Atomkraftwerksbetreibern Milliardengewinne zuschanzen und den Umstieg auf erneuerbare Energien damit ausbremsen.
Die Deutsche Bundesregierung will die gesamte Bevölkerung Deutschlands zur Geisel der Atomwirtschaft machen und das Leben aller Deutschen aufs Spiel setzen.
Das Ergebnis wird schlimmer sein als das Ergebnis der Machtübernahme Hitlers und wird schlimmer sein als das, was die Amerikaner im Golf von Mexiko derzeit erleben - auch eine Auswirkung der Beugung gegenüber den Energie-Multis.
Heute wurde über eine Versteigerung von AKW-Laufzeitberechtigungen berichtet.
Diese Versteigerung ist der grosse Trick, mit dem die Zustimmung des Bundesrates umgangen werden soll und der jeden Einspruch verhindern soll. Dieser Versteigerungs-Coup ist vergleichbar mit der Machtergreifung Hitlers. Wenn diese Versteigerung erst einmal stattgefunden hat, dann ist Deutschland verkauft. Für ein Linsengericht.
Wie können wir Deutschen uns gegen diese Willkürmassnahmen derBundesregierung durchsetzen?
"Sicherheit ist in keiner Form verhandelbar", so sprach sich EU Energie-Komissar
Günther Oettinger heute für strikte Regelungen zur Unglücksprävention und Kontrolle aus.
Vielleicht hilft die EU den deutschen Bürgern.
Das würde die EU in der Meinung der Deutschen mit Sicherheit stärken.
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Der große Bluff - Frontal21, vom 13.07.2010
"Atomkraft - ja, bitte! Die Bundesregierung will die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern, den Ausstieg rückgängig machen. Nur so könne eine günstige Stromversorgung garantiert werden."
VIDEO, 43:54 Minuten
Totgesagte leben länger - Dokumentation, vom 17.06.2010
Der Atomausstieg ist beschlossene Sache. Daran ändere sich auch unter Schwarz-Gelb nichts, sagt der Umweltminister Röttgen. Atomkraft sei eine "Brückentechnologie". Doch stimmt das wirklich?
VIDEO, 43:45 Minuten
Meine Empfehlung - sechs Wochen später:
ZDF.umwelt, 22.08.2010
Mit folgendem Thema: "Spektakel der Atomlobby (5 Minuten)
VIDEO, 23:50 Minuten
Und 48 Tage später:
morgenmagazin, 27.08.2010
"Die Regierung will die Atomkraftwerke mit aller Gewalt verlängern, ohne dass eine Notwendigkeit besteht", so der Grünen-Chef Cem Özdemir. Dabei hätten die Erneuerbaren Energien riesige Zuwachszahlen.
VIDEO, 05:59
Während die Regierung noch überlegt, handeln Deutschlands Bürger selbst:
Feuer, Sonne, Wind
ZDF infokanal, 28.08.2010
Während die Politik auch diese Woche wieder heftig über die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken streitet, schaffen die Deutschen Fakten mit ihrer ganz privaten Energiewende.
VIDEO, 14:12 Minuten
Wieder einmal.
Nur diesesmal anders als vor 77 Jahren.
Soll Deutschlands Zukunft strahlend sein oder lebenswert?
Gehen die Deutschen mit Hurra in den Atomstaat wie damals mit Hurra in den Weltkrieg?
Das ist die Frage, die ansteht.
Ein Pakt mit dem Teufel, vor dem schon Goethe gewarnt hat, nicht nur im "Zauberlehrling", den ich noch in der Schule auswendig lernen musste, oder der Weg in eine sichere Zukunft, ohne die Gefahren einer radioaktiven Verstrahlung oder Vernichtung?
Welchen Weg die derzeitige Regierung gehen will, ist klar.
Welchen Weg aber wollen die Bürger Deutschlands gehen?
Werden die Bürger Deutschlands überhaupt gefragt?
Wollen die Deutschen für einen gemütlichen Feierabend auf der Couch mit einem kühlen Bier ihr Leben und das Leben ihrer Kinder und Enkel aufs Spiel setzen?
In den siebziger Jahren gab es überall in der BRD öffentliche Diskussionen über den Einsatz von Kernenergie, und das Ergebnis war der Ausstieg aus der Atomwirtschaft.
Die Deutsche Bundesregierung will nun gegen den damals ausgesprochenen Willen der Bevölkerung erneut - und erneut mit falschen Begründungen und falschen Versprechungen den Atomkraftwerksbetreibern Milliardengewinne zuschanzen und den Umstieg auf erneuerbare Energien damit ausbremsen.
Die Deutsche Bundesregierung will die gesamte Bevölkerung Deutschlands zur Geisel der Atomwirtschaft machen und das Leben aller Deutschen aufs Spiel setzen.
Das Ergebnis wird schlimmer sein als das Ergebnis der Machtübernahme Hitlers und wird schlimmer sein als das, was die Amerikaner im Golf von Mexiko derzeit erleben - auch eine Auswirkung der Beugung gegenüber den Energie-Multis.
Heute wurde über eine Versteigerung von AKW-Laufzeitberechtigungen berichtet.
Diese Versteigerung ist der grosse Trick, mit dem die Zustimmung des Bundesrates umgangen werden soll und der jeden Einspruch verhindern soll. Dieser Versteigerungs-Coup ist vergleichbar mit der Machtergreifung Hitlers. Wenn diese Versteigerung erst einmal stattgefunden hat, dann ist Deutschland verkauft. Für ein Linsengericht.
Wie können wir Deutschen uns gegen diese Willkürmassnahmen derBundesregierung durchsetzen?
"Sicherheit ist in keiner Form verhandelbar", so sprach sich EU Energie-Komissar
Günther Oettinger heute für strikte Regelungen zur Unglücksprävention und Kontrolle aus.
Vielleicht hilft die EU den deutschen Bürgern.
Das würde die EU in der Meinung der Deutschen mit Sicherheit stärken.
-.-
Meine heutige Empfehlung:
Der große Bluff - Frontal21, vom 13.07.2010
"Atomkraft - ja, bitte! Die Bundesregierung will die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern, den Ausstieg rückgängig machen. Nur so könne eine günstige Stromversorgung garantiert werden."
VIDEO, 43:54 Minuten
Totgesagte leben länger - Dokumentation, vom 17.06.2010
Der Atomausstieg ist beschlossene Sache. Daran ändere sich auch unter Schwarz-Gelb nichts, sagt der Umweltminister Röttgen. Atomkraft sei eine "Brückentechnologie". Doch stimmt das wirklich?
VIDEO, 43:45 Minuten
Meine Empfehlung - sechs Wochen später:
ZDF.umwelt, 22.08.2010
Mit folgendem Thema: "Spektakel der Atomlobby (5 Minuten)
VIDEO, 23:50 Minuten
Und 48 Tage später:
morgenmagazin, 27.08.2010
"Die Regierung will die Atomkraftwerke mit aller Gewalt verlängern, ohne dass eine Notwendigkeit besteht", so der Grünen-Chef Cem Özdemir. Dabei hätten die Erneuerbaren Energien riesige Zuwachszahlen.
VIDEO, 05:59
Während die Regierung noch überlegt, handeln Deutschlands Bürger selbst:
Feuer, Sonne, Wind
ZDF infokanal, 28.08.2010
Während die Politik auch diese Woche wieder heftig über die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken streitet, schaffen die Deutschen Fakten mit ihrer ganz privaten Energiewende.
VIDEO, 14:12 Minuten
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