Der Unterschied: Jetzt sind die Bilder in Farbe.
Die Übereinstimmung: Eine Person jeweils ist Sinnbild der Ursache.
Bomben, bis kein Stein mehr auf dem anderen liegt!
Foto: Reuters
Sind denn nun alle verrückt geworden?
Niemand konnte sich nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki vorstellen, dass jemand es wagen würde, erneut einen Krieg anzufangen.
Dennoch gab es viele Kriege seitdem, nur West-Europa wurde verschont.
Seit fünf Jahren herrscht nun der Bürgerkrieg in Syrien, der mit einem friedlichen Protest begann.
Dieser Protest wurde von der Regierung Syriens brutal niedergeschlagen.
Interessengruppen aus dem Ausland sorgten für den Zustrom von Geld und Waffen,
ein Krieg entstand und eskalierte.
Städte wurden zerstört, tausende verzweifelte Bewohner machten sich auf die Reise ins gelobte Land - nach Europa.
Damit hatte dieser Krieg auch uns eingeholt.
So hatte sich wohl niemand die Globalisierung vorgestellt.
Nun bemühen sich die Europäer, allen voran Deutschland, diesen Bürgerkrieg zu beenden, indem sie die Konfliktparteien zusammen bringen.
Dieser Krieg wird als Stellvertreter-Krieg betrachtet.
Russland hat zwei Marinebasen in Syrien, zwei von fünfundzwanzig Militärstützpunkten weltweit. Derzeit unterhält Amerika etwa 800 Militärstützpunkte im Ausland
Nun haben sich Vertreter der USA und Vertreter Russlands an einen Tisch gesetzt,
um diesen Bürgerkrieg zu beenden.
Verschiedener können die Regierungen dieser Staaten nicht sein.
Beide Regierungen haben sich in der Vergangenheit in anderen Staaten eingemischt.
Russland hauptsächlich, um gewählte Regierungen zu erhalten - in der Regel Regierungen, die vom Volk nicht gewollt waren - und die USA, um gewählte Regierungen zu stürzen - in der Regel Regierungen, die vom Volk gewählt und gewollt waren.
Beispiel Iran.
In diesem Punkt stehen sich die Kontrahenten, die gemeinsam eine Lösung finden sollen, wohl eher unversöhnlich gegenüber:
Die einen machen zur Voraussetzung, dass der gewählte Präsident Assad geht,
bevor Verhandlungen beginnen, und die anderen machen zur Voraussetzung,
dass der gewählte Präsident Assad bleibt, bis die Verhandlungen zum Ziel geführt haben.
Derzeit wird viel über den Sieg der Vernunft gesprochen.
Die Vernunft hätte gesiegt, wenn es in Syrien Frieden gäbe, und die Menschen in Syrien diesen Frieden in Freiheit erleben könnten.
-.-
Meine Empfehlung:
Flucht nach Europa:Mauern gegen Menschen
ZDFinfo Doku, 05.02.2016 16:15
Die aktuelle Flüchtlingswelle wird Europa nachhaltig verändern. Inzwischen gehen nicht mehr nur Experten davon aus, dass der Kontinent nie mehr so sein wird wie vor Beginn des Zustroms.
VIDEO, 28:25
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