Gerade habe ich es erfahren: die Griechen haben richtig gewaehlt, mit 'Nein ' zu weiteren Sparmassnahmen - trotz der Berichterstattung, die den Waehlern eingehaemmert hat, dass sie fuer 'Ja' stimmen sollten!
Hier meine "Presse-Rundschau':
Jean-Claude Juncker (Commission President) http://emm.newsbrief.eu/NewsBrief/groupedition/de/Commissioners.html
Hier meine "Presse-Rundschau':
Jean-Claude Juncker (Commission President) http://emm.newsbrief.eu/NewsBrief/groupedition/de/Commissioners.html
Griechen sagen nein - Was nun auf dem Spiel steht
tageblatt-lu Sonntag, 5. Juli 2015 22.33 Uhr CEST
Live-Ticker Griechenland-Krise: IWF-Zahlen zeigen, dass die Troika die griechische Wirtschaft vernichtet hat
http://emm.newsbrief.eu/NewsBrief/alertedition/de/JonathanHill.html
epochtimes Freitag, 3. Juli 2015 17.44 Uhr CEST | info
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Live-Ticker Griechenland-Krise: IWF-Zahlen zeigen, dass die Troika die griechische Wirtschaft vernichtet hat
http://emm.newsbrief.eu/NewsBrief/alertedition/de/JonathanHill.html
Christine Lagarde sagte: "Der IWF hat keine Sanktionsmöglichkeiten für einen solchen Fall"
Dieser IWF-Report „bestätigt voll die griechische Regierung“, sagte deren Sprecher Gabriel Sakellaridis in Athen. Die Regierung halte die griechischen Schulden nämlich für nicht nachhaltig und fordere, dass jede neue Vereinbarung mit den Geldgebern eine Restrukturierung oder einen Schuldenschnitt enthalten müsse....
manager-magazin http://www.manager-magazin.de/politik/europa/griechenland-sagt-nein-und-kann-damit-die-euro-zone-retten-a-1042195.html#ref=rss
05.07.2015 Das Euro-Referendum und die Folgen Griechenland sagt "Nein" - und kann damit die Euro-Zone retten
Die europäischen Geldgeber sollten das Votum des griechischen Volkes ohne Bitterkeit akzeptieren - und müssen nun ihrerseits genauso klar und sein wie das griechische Volk. Eine klare Linie bedeutet für die Geldgeber: Ohne Reformen keine neuen Milliardenhilfen. Der Versuch, Griechenland mit immer neuen Milliarden im Euro zu halten, ist gescheitert. Griechenland muss mit einer neuen Währung einen Neuanfang wagen. Damit gibt Hellas auch der Euro-Zone eine Chance, wieder glaubwürdig und stabil zu werden.
manager-magazin http://www.manager-magazin.de/politik/europa/griechenland-sagt-nein-und-kann-damit-die-euro-zone-retten-a-1042195.html#ref=rss
05.07.2015 Das Euro-Referendum und die Folgen Griechenland sagt "Nein" - und kann damit die Euro-Zone retten
manager-magazin http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/griechenland-steht-mit-referendum-am-scheideweg-a-1042139.html
05.07.2015 "Nein"-Lager gewinnt Referendum in Griechenland
Und da ist schon der nächste Gipfel: Merkel und Hollande für Spitzentreffen am Dienstag Die Griechen haben sich nach Angaben des Innenministeriums klar gegen die Vorgaben ihrer Geldgeber gestellt. Darauf folgte am Abend ein kleines verbales Gewitter, das keine neue Friedfertigkeit der Verhandlungspartner verheißt. Auch Merkel und Hollande blieben bei ihren Leisten: Sie riefen den nächsten Gipfel für den Dienstag ein. Die Ereignisse des historischen Euro-Sonntags zum Nachlesen in unserem Nachrichten-Blog. Referendum in Griechenland: Euro oder ...?
22.10 Uhr: Da ist er: Nach einem Telefonat zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande teilt ein Regierungssprecher mit, die beiden seien für einen Sondergipfel am Dienstag. So wird es dann wohl kommen.
21.50 Uhr: Griechenlands Finanzminister Gianis Varoufakis will mit den internationalen Geldgebern neu verhandeln. "Ab morgen fangen wir an, unsere Wunden zu heilen", kündigte Varoufakis am Sonntagabend im griechischen Fernsehen an. Europa dürfe nicht mehr ein riesiger eiserner Käfig der Sparpolitik sein. Die Gläubiger hätten am 25. Juni ein Ultimatum gestellt, ihr Sparprogramm zu akzeptieren. "Sie haben unsere Banken geschlossen. Sie wollten uns erniedrigen", sagte Varoufakis. Nun habe das griechische Volk das Ultimatum zurückgewiesen.
Epoch Times Europe http://www.epochtimes.de/Live-Ticker-Griechenland-Krise-nach-Nein-Referendum-Tsipras-Varoufakis-Grexit-Geldgeber-IWF-EZB-Merkel-a1250585.html
Live-Ticker Griechenland-Krise nach dem Nein der Griechen: Merkel und Hollande für EU-Sondergipfel am Dienstag
+++ 21:30 Triumph für Tsipras +++
Im Schlagabtausch mit den Geldgebern hat Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras alles auf eine Karte gesetzt - und die Bürger mit großer Mehrheit hinter sich versammelt.
„Unterschätzen Sie nicht, was ein Volk machen kann, wenn es sich erniedrigt fühlt“, hatte er vor der Volksabstimmung erklärt.
Der Chef des Linksbündnisses Syriza hat es verstanden, die frustrierten Bürger auf seine Seite zu ziehen. „Wer hat die Frechheit zu verlangen, dass Tausende Griechen frieren müssen“, sagte er im Parlament, als Vertreter der internationalen Geldgeber die von seiner Regierung im Alleingang beschlossenen Hilfen von 200 Millionen Euro für mittellose Menschen kritisierten.
Nach dem erbitterten Streit mit den internationalen Geldgebern war die Volksabstimmung über die Sparpolitik auch ein Plebiszit über die Politik des Regierungschefs, der in einem Bündnis mit der rechtspopulistischen Partei Anel regiert. Tsipras hatte die Verhandlungen mit der EU über ein Hilfsprogramm scheitern lassen, weil er die Bedingungen der Geldgeber nicht akzeptieren wollte. Er wandte sich an das Volk und ließ es darüber entscheiden, ob es die Forderungen der Gläubiger annehmen will. Damit ging der 40-Jährige das Risiko ein, dass eine Mehrheit der Griechen ihm den Rücken kehren und seiner Politik eine Absage erteilen könnte. Nun hat er das ersehnte „Nein“ zu den Sparvorgaben im Rücken. Doch Beobachter rätseln, wie er den zähen Streit mit den Geldgebern lösen und das überschuldete Land vor der Pleite retten will.
„Unterschätzen Sie nicht, was ein Volk machen kann, wenn es sich erniedrigt fühlt“, hatte er vor der Volksabstimmung erklärt.
Der Chef des Linksbündnisses Syriza hat es verstanden, die frustrierten Bürger auf seine Seite zu ziehen. „Wer hat die Frechheit zu verlangen, dass Tausende Griechen frieren müssen“, sagte er im Parlament, als Vertreter der internationalen Geldgeber die von seiner Regierung im Alleingang beschlossenen Hilfen von 200 Millionen Euro für mittellose Menschen kritisierten.
Nach dem erbitterten Streit mit den internationalen Geldgebern war die Volksabstimmung über die Sparpolitik auch ein Plebiszit über die Politik des Regierungschefs, der in einem Bündnis mit der rechtspopulistischen Partei Anel regiert. Tsipras hatte die Verhandlungen mit der EU über ein Hilfsprogramm scheitern lassen, weil er die Bedingungen der Geldgeber nicht akzeptieren wollte. Er wandte sich an das Volk und ließ es darüber entscheiden, ob es die Forderungen der Gläubiger annehmen will. Damit ging der 40-Jährige das Risiko ein, dass eine Mehrheit der Griechen ihm den Rücken kehren und seiner Politik eine Absage erteilen könnte. Nun hat er das ersehnte „Nein“ zu den Sparvorgaben im Rücken. Doch Beobachter rätseln, wie er den zähen Streit mit den Geldgebern lösen und das überschuldete Land vor der Pleite retten will.
+++ 13:11 Schulz bringt "Notstandskredite" für Griechenland ins Spiel +++
Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments, hat "Notstandskredite" ins Spiel gebracht. Man werde "die Menschen in Griechenland nicht im Stich lassen", so Schulz.
Referendum: Griechenland lehnt Spar-Programm ab http://www.epochtimes.de/Referendum-Griechenland-lehnt-Spar-Programm-ab-a1252353.html
Epoch Times, Sonntag, 5. Juli 2015 23:02
Die griechische Bevölkerung hat in einem Referendum am Sonntag das Spar-Programm der europäischen Gläubiger abgelehnt. Rund 60 Prozent der Griechen sprachen sich nach Auszählung von mehr als als 80 Prozent der Wahlscheine für ein "Nein" aus. "Das heutige Nein ist ein großes Ja zu einem demokratischen Europa", sagte der griechische Finanzminister Varoufakis am Abend.
Referendum: Griechenland lehnt Spar-Programm ab http://www.epochtimes.de/Referendum-Griechenland-lehnt-Spar-Programm-ab-a1252353.html
Epoch Times, Sonntag, 5. Juli 2015 23:02
Die griechische Bevölkerung hat in einem Referendum am Sonntag das Spar-Programm der europäischen Gläubiger abgelehnt. Rund 60 Prozent der Griechen sprachen sich nach Auszählung von mehr als als 80 Prozent der Wahlscheine für ein "Nein" aus. "Das heutige Nein ist ein großes Ja zu einem demokratischen Europa", sagte der griechische Finanzminister Varoufakis am Abend.
Auszählung des Griechenland-Referendums: IT-Dienstleister mit CIA-Verbindung
http://www.epochtimes.de/Auszaehlung-des-Griechenland-Referendums-IT-Dienstleister-mit-CIA-Verbindung-a1252265.html Ob Griechenland die Sparvorgaben der EU annehmen oder ablehnen soll, darüber werden die Griechen heute abstimmen. Die Auszählung des Referendums übernimmt der IT-Dienstleister Singular Logic mit Sitz in Athen und Thessaloniki, schreibt Udo Ulfkotte im Kopp-Verlag. Die IT-Firma stellt sowohl die Hard- und Software, als auch die Menschen zur Verfügung, die den Wahlprozess begleiten, durchführen und anleiten.
Die Firma wird heute um 21 Uhr das Ergebnis der Umfrage bekannt geben. Die Webseite von Singular Logic ist derzeit nicht zu erreichen.
Das Unternehmen arbeitet offiziell im Auftrag der Regierung und wird von der EU finanziert. Nach Angaben von Udo Ulfkotte wurde dieser Auftrag mit den USA und Mitarbeitern aus dem Umfeld der US-Geheimdienste abgesprochen.
Bevor Syriza die Regierung in Griechenland übernahm gehörte der IT-Dienstleister zur Marfin Investment Group. Als klar wurde, wer 2015 regieren wird, wurde die Firma an das US-Investmentunternehmen KKR verkauft - im Management von KKR sitzt der frühere CIA-Chef David Petraeus. Petraeus gilt als ein Bindeglied zwischen Goldmann Sachs und der KKR.
Das Investmentunternehmen KKR ist immer dann zur Stelle wenn Kasse gemacht wird und ausgerechnet dieses Unternehmen hat den IT-Dienstleister gekauft.
Zusammenfassend gesagt: Im Hintergrund des griechischen Referendums agiert ein von Ex-CIA-Mitarbeitern gelenktes Unternehmen und hat die Technik, die Software und – als einziger – alle Datensätze des Abstimmungsergebnis. (ks)
Nachdem Griechenland das erste Ultimatum der Troika ignoriert hat suchen die Redaktionen nach Inhalten. Die deutschen Wirtschaftsnachrichten titeln um 15:50 Uhr: Griechenland lässt Ultimatum der Euro-Zone verstreichen.
Die Rolle der USA in der Griechenland-Krise: Wird Merkel erpresst?
Interessant in dem Artikel ist eine Auflistung, wie viel Geld welches europäische Land abschreiben müsste, wenn die Griechen gehen. Die Zusammenstellung ist im Original hier zu finden.
Deutschland: 94,45 Milliarden
Frankreich: 72, 32 Milliarden
Italien: 63,24 Milliarden
Spanien: 43,41 Milliarden Eurozone gesamt: 339,7 Milliarden Euro
Frankreich: 72, 32 Milliarden
Italien: 63,24 Milliarden
Spanien: 43,41 Milliarden Eurozone gesamt: 339,7 Milliarden Euro
Was sagen die USA im Hintergrund?
Kanzlerin Merkel soll es richten! Die USA haben immer wieder deutlich erklärt, dass sie eine Pleite Griechenlands nicht wünschen. Sie soll ein Machtwort sprechen, um diese griechische Regierung zur Ordnung zu rufen. Die Strafe, falls es nicht irgendwie gelingen sollte, den Wünschen der USA zu entsprechen ... die kann sich jeder selbst ausmalen.
Die schreibt: „Die Schulden-Verhandlungen könnten der entscheidende Augenblick für Griechenland und für Angela Merkel sein.“ Sollte das etwa eine deutliche Drohung an Deutschland, die EU und Frau Merkel sein?
Die Deklaration von Delphi appelliert an die Völker Europas, besonders an die Deutschen, das Richtige zu tun und sich gegen die Plünderung Griechenlands durch das Eine Prozent zu stellen. Dieser Appell an den guten Willen wird wahrscheinlich auf taube Ohren stoßen, auch wenn die Ausplünderung Griechenlands einen Präzedenzfall schaffen wird, der dann auf Italien, Spanien, Frankreich und sogar auf Deutschland angewendet werden kann.
Die Deklaration von Delphi erkennt das und warnt zu Recht die Italiener, Spanier, Franzosen und Deutschen, dass sie die nächsten auf der Liste der Länder sind, deren öffentliche Sektoren geplündert werden sollen.
DIE DEKLARATION VON DELPHI
Lassen wir uns ueberraschen, was diese Woche bringen wird !
Oder anders formuliert aus Sicht der USA: Es hat funktioniert. Wie günstig, dass sich die Europäer so zoffen, sie machen sich kaputt. Und wenn ihr doch damit aufhören solltet, dann könnten wir auch anders.
Ein Ausflug in die Geschichte dieser Krise
Die Times hat den Euro-Gipfel in Cannes im Herbst 2011 im Nachhinein untersucht. In Kürze: Die EU-Staatschefs beschlossen, den griechischen Staatschef Papandreou zu erpressen. Barroso, der EU-Kommisionspräsident war, begann eine Intrige, um Samaras, damals Oppositionsführer zu einer Regierung der nationalen Einheit zu bringen. Der Plan gelang und die EU-Technokraten brachten den gewählten Regierungschef zu Fall.
Gleichzeitig war Italien kurz vor der Pleite, die IWF-Chefin versprach, Italien mit 80 Milliarden Euro zu retten - dafür kam die Troika ins Land und Mario Monti.
Dann übernahm Obama die Sitzung. Das System der USA, das Steuergelder die Banken retten, sollte auch in Europa eingesetzt werden. Die Europäer sollten endlich anfangen, unbegrenzt Geld zu drucken. Deutschland wehrte sich bisher gegen die Staatsfinanzierung durch die EZB und Obama legte einen neuen Vorschlag nach: Die Europäer sollten ihre Sonderziehungsrechte - eine Art Papiergold, das der IWF hält - verpfänden, um den Euro zu retten.
Angeblich sagte Merkel an der Stelle: „Das ist nicht fair. Ich kann nicht gegen die Bundesbank entscheiden. Das kann ich nicht machen.“
Jedoch wurde den Europäern klar gemacht, dass die den Euro zu retten haben und eine Schuldgemeinschaft zu gründen haben. Kurz darauf wurde der ESM beschlossen und später kam Mario Draghi mit "Die EZB wird den Euro mit allen Mitteln retten".
Alle Mittel? Inflation, diverse Bankprogramme, Vermögensabgaben aller Art, Unruhen, Kriegstreiberei ... Damit war die Demokratie in Europa abgeschafft, der Euro gerettet. Parlamente haben nichts mehr zu sagen.
Und nun wagen es die Griechen, nicht mehr mitzuspielen.
Leserkommentare aus den Wirtschaftsnachrichten
"Das geht an die falsche Adresse: Wenn die USA eine Einigung wollen, dann sollen sie Madame Lagarde zurück pfeiffen. Denn Draghi und Juncker sind schon auf Einigungskurs: Was ja bedeutet, dass wenn die USA Frau Merkel unter Druck setzen, andere Ziele verfolgen. Der 8 Mrd Einbruch der Exporte Deutschlands gegenüber Russland reicht ihnen wohl noch nicht."
"Griechenland ist für mich das Versuchsfeld für Kommendes. Durch das Scheitern der angeblichen „Demokratie“, wird in Griechenland das Militär die Macht übernehmen. War alles schon mal da.
Durch die Verwerfungen auf den Finanzmärkten und dem irgendwann einsetzenden Crash, wird Griechenland als Blaupause genutzt, um in ganz Europa militärisch die Kontrolle zu behalten."
Durch die Verwerfungen auf den Finanzmärkten und dem irgendwann einsetzenden Crash, wird Griechenland als Blaupause genutzt, um in ganz Europa militärisch die Kontrolle zu behalten."
"In diese Situation hat sich Frau Merkel selber hineinmanövriert, weil Sie nicht im Interesse der deutschen Bürger handelte sondern sich freiwillig zur Marionette der Interessen der USA herabstilisieren liess. Der innere Frieden Europas ist zunehmend gefährdet, und somit macht sich Europa auch nach außen hin verwundbar. Die dilletantische Europa-Politik führt zur Destabilisierung des Friedens und der Wirtschaft."
„Eine Sache ist klar: Wenn es eine Einigung mit Griechenland gibt, ist diese nur das Vorspiel für die nächste Krise in den nächsten Monaten.“ New York Times, 08.06.2015 Quelle: Wirtschaftsnachrichten
Und was sagen die Griechen? „Eine Sache ist klar: Wenn es eine Einigung mit Griechenland gibt, ist diese nur das Vorspiel für die nächste Krise in den nächsten Monaten.“ New York Times, 08.06.2015 Quelle: Wirtschaftsnachrichten
"Wir bleiben bei unserer bisherigen Position, die der EU vorliegt." (ks)
Ein verzweifelter Hilferuf Griechenlands und eine Warnung an alle übrigen Staaten Europas, das ihnen ein ähnliches Schicksal bevorsteht – das ist die „Deklaration von Delphi“, die am Wochenende auf einer Konferenz von Intellektuellen und Oppositionellen in der gleichnamigen griechischen Stadt formuliert wurde. Der griechische Sozialstaat werde demontiert und durch die internationale Finanzelite geplündert, so die Aussage. Falls dies in Griechenland funktioniere, würden weitere europäische Länder an die Reihe kommen.
Ernster Orakelspruch: In Delphi wurde am Wochenende vor der sozialen Zerstörung ganz Europas durch die internationale Finanzelite gewarnt.
Hilferuf und Warnung
Deklaration von Delphi: "Griechenlands Plünderung durch die Finanzelite muss gestoppt werden!"
Ein verzweifelter Hilferuf Griechenlands und eine Warnung an alle übrigen Staaten Europas, das ihnen ein ähnliches Schicksal bevorsteht – das ist die „Deklaration von Delphi“, die am Wochenende auf einer Konferenz von Intellektuellen und Oppositionellen in der gleichnamigen griechischen Stadt formuliert wurde. Der griechische Sozialstaat werde demontiert und durch die internationale Finanzelite geplündert, so die Aussage. Falls dies in Griechenland funktioniere, würden weitere europäische Länder an die Reihe kommen.
Der US-Journalist Paul Craig Roberts veröffentlichte die Deklaration zusammen mit einem Begleitartikel, den EPOCH TIMES hier unverändert wiedergibt.
Die Konferenz in Delphi über die von Washington geschaffene europäisch-russische Krise gab eine Erklärung heraus, die den Angriff der Europäischen Union auf Griechenland zurückweist.
Unter den Teilnehmern an der Konferenz befanden sich Michael Hudson ("Die Ruinierung Irlands") und James K. Galbraith aus den Vereinigten Staaten von Amerika; ich fuhr nicht hin, schickte aber einen Beitrag, der verteilt wurde (HIER auf englisch). Weiters nahmen Intellektuelle aus Europa und Russland teil.
Die Deklaration von Delphi appelliert an die Völker Europas, besonders an die Deutschen, das Richtige zu tun und sich gegen die Plünderung Griechenlands durch das Eine Prozent zu stellen. Dieser Appell an den guten Willen wird wahrscheinlich auf taube Ohren stoßen, auch wenn die Ausplünderung Griechenlands einen Präzedenzfall schaffen wird, der dann auf Italien, Spanien, Frankreich und sogar auf Deutschland angewendet werden kann.
Der Finanzsektor im Westen finanziert keine realen Investitionen mehr in Produktionsstätten und deren Ausstattung. Ein großer Teil der produzierenden Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika ist ins Ausland verlagert worden, und der Mangel an Einkommen auf Seiten der Konsumenten bedeutet, dass die Investitionsmöglichkeiten in den Vereinigten Staaten von Amerika sehr eingeschränkt sind. Mit den Derivaten scheint fremdfinanzierte Finanzspekulation an ihre Grenzen gestoßen zu sein. Das alles weist darauf hin, dass die Ausplünderung von Ländern unter dem Vorwand, ihre Schulden zu sanieren, den neuen Weg zur Schaffung von Reichtum bildet.
Der Finanzsektor hat sich der Ausplünderung des öffentlichen Sektors in den westlichen Ländern selbst zugewendet. Durch die Zerstörung westlicher Systeme der sozialen Wohlfahrt, wie das in Griechenland geschehen ist, werden öffentliche Mittel frei, die das Eine Prozent erbeuten kann. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist Obamacare ein Mechanismus, der es privaten Versicherungsgesellschaften erlaubt, die für das Gesundheitswesen bestimmten öffentlichen Mittel zu plündern. Der Beispiele gibt es viele, und Privatisierungen werden den Untergang öffentlicher Güter zur Folge haben, vom Gesundheitswesen über Bildung bis zu Pensionen.
Die Deklaration von Delphi erkennt das und warnt zu Recht die Italiener, Spanier, Franzosen und Deutschen, dass sie die nächsten auf der Liste der Länder sind, deren öffentliche Sektoren geplündert werden sollen.
Die Anführer Russlands und Chinas muss es amüsieren, wenn sie sehen, wie sich die westlichen Länder selbst auffressen.
DIE DEKLARATION VON DELPHI
Über Griechenland und Europa
Verfasst von den Konferenzteilnehmern
Europäische Regierungen, europäische Institutionen und der IWF üben jetzt in enger Zusammenarbeit, wenn nicht überhaupt unter der direkten Kontrolle von großen internationalen Banken und anderen Finanzinstitutionen maximalen Druck einschließlich offener Drohungen, Erpressung sowie einer Rufmord- und Terror-Kommunikationskampagne gegen die vor kurzem gewählte griechische Regierung und gegen das griechische Volk aus.
Sie fordern von der gewählten Regierung Griechenlands, das „Sanierungsprogramm“ und die angeblichen „Reformen“ fortzusetzen, die im Mai 2010 diesem Land auferlegt worden sind, angeblich um ihm zu „helfen“ und es zu „retten.“
Als Resultat dieses Programms hat Griechenland die bei weitem größte wirtschaftliche, soziale und politische Katastrophe in der Geschichte Westeuropas seit 1945 erlebt. Es hat 27% seines Bruttoinlandsprodukts verloren, was mehr ist als die materiellen Verluste Frankreichs oder Deutschlands im Ersten Weltkrieg. Der Lebensstandard ist steil abgefallen, das System der sozialen Wohlfahrt ist so gut wie zerstört, die Griechen haben gesehen, wie Rechte, die im Lauf eines Jahrhunderts durch Kämpfe errungen worden sind, zurückgeholt wurden. Ganze soziale Schichten wurden völlig zerstört, mehr und mehr Griechen stürzen sich von ihren Balkonen, um ein Leben voller Elend und Hoffnungslosigkeit zu beenden, jede talentierte Person verlässt das Land, wenn sie kann.
Die Demokratie wurde unter der Herrschaft einer „Troika,“ die als kollektiver Wirtschaftsmörder agiert, eine Art von Kafkas „Gericht,“ in eine reine Formalität umgewandelt in genau dem Land, in dem sie geboren wurde! Die Griechen erleben jetzt dasselbe Gefühl der Unsicherheit in Bezug auf alle Basisnotwendigkeiten ihres Lebens, das die Franzosen 1940 erlebt haben, die Deutschen 1945 und die Sowjets 1991. Im selben Zeitraum wurden die beiden Probleme, gegen die sich dieses Programm angeblich richten sollte, nämlich die Staatsschulden Griechenlands und die Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft, massiv verschärft.
Jetzt verweigern europäische Institutionen und Regierungen sogar das vernünftigste, elemementare, kleinste Zugeständnis an die Athener Regierung, sie verweigern sogar die geringste gesichtswahrende Formel, wenn es möglich wäre. Sie wollen eine totale Unterwerfung von Syriza, sie wollen ihre Demütigung, ihre Vernichtung. Indem sie den Menschen Griechenlands jeden friedlichen und demokratischen Weg aus ihrer sozialen und nationalen Tragödie verweigern, stoßen sie Griechenland in ein Chaos, wenn nicht in einen Bürgerkrieg. Übrigens wird in diesem Land schon jetzt ein nicht erklärter sozialer Krieg von „niedriger Intensität“ geführt, besonders gegen die Ungeschützten, die Kranken, die Jungen und die sehr Alten, die Schwachen und die Unglücklichen. Ist das das Europa, in dem unsere Kinder leben sollen?
Wir wollen unsere völlige, vorbehaltlose Solidaridät zum Ausdruck bringen für den Kampf des griechischen Volkes für seine Würde, für seine nationale und soziale Rettung, für seine Befreiung von der inakzeptablen neokolonialen Herrschaft, die die „Troika” einem Land Europas auferlegen will. Wir verurteilen die illegalen und inakzeptablen Abkommen, die aufeinanderfolgende griechische Regierungen unter Drohungen und Erpressung zu unterzeichnen gezwungen wurden, unter Verletzung aller europäischen Verträge, der Charta der Vereinten Nationen und der griechischen Verfassung. Wir fordern die europäischen Regierungen und Institutionen auf, ihre unverantwortliche und/oder kriminelle Politik gegenüber Griechenland jetzt zu beenden. Wir fordern sie auf, sofort ein großzügiges Unterstützungsprogramm einzurichten, um die wirtschaftliche Situation Griechenlands wiederherzustellen und sich der humanitären Katastrophe entgegenzustellen, die sich in diesem Land bereits entfaltet.
Wir appellieren auch an alle europäischen Völker, zu realisieren, dass das, was in Griechenland auf dem Spiel steht, nicht nur griechische Löhne und Pensionen, griechische Schulen und Krankenhäuser, sondern das Schicksal einer historischen Nation, in der die Idee „Europa“ selbst geboren worden ist. Was in Griechenland auf dem Spiel steht, sind die spanischen, italienischen, ja sogar die deutschen Löhne, Pensionen, Sozialleistungen, ja das Schicksal des europäischen Sozialstaats, der europäischen Demokratie, Europas selbst. Hört auf, euren Medien zu glauben, die euch die Fakten sagen, nur um dann ihre Bedeutung zu verdrehen, überprüft selbst, was eure Politiker und eure Medien sagen. Diese versuchen die Illusion von Stabilität zu schaffen und haben sie geschaffen. Ob Sie in Lissabon oder in Paris, in Frankfurt oder in Stockholm leben, Sie werden denken, dass Sie in relativer Sicherheit leben.
Sie sollten nach Griechenland schauen, um die Zukunft zu sehen, die Ihre Eliten für Sie vorbereiten, für alle von uns und unsere Kinder. Es ist viel leichter und intelligenter, sie jetzt zu stoppen, als das später sein wird. Nicht nur die Griechen, sondern alle von uns und unsere Kinder werden einen enormen Preis zahlen, wenn wir unseren Regierungen gestatten, die soziale Schlachtung einer ganzen europäischen Nation abzuwickeln.
Wir appellieren besonders an das deutsche Volk. Wir gehören nicht zu denen, die den Deutschen immer ihre Vergangenheit vorhalten, die sie in einer „niedrigen“ zweitklassigen Position halten, um den „Schuldfaktor“ für ihre zwielichtigen Ziele zu nutzen. Wir schätzen sehr die organisatorischen und technischen Fähigkeiten des deutschen Volkes, seine erwiesenermaßen demokratische und besonders ökologische und seine Sensibilität in Hinblick auf den Frieden. Wir wollen und wir brauchen das deutsche Volk als einen der wichtigsten Vorkämpfer beim Aufbau eines anderen Europas, eines prosperierenden, unabhängigen, demokratischen Europas in einer multipolaren Welt.
Die Deutschen wissen besser als alle anderen in Europa, wohin blinder Gehorsam gegenüber verantwortungslosen Führern führen kann und in der Vergangenheit tatsächlich geführt hat. Wir brauchen ihnen das nicht beizubringen. Sie wissen besser als alle anderen, wie leicht es ist, eine Kampagne mit triumphalistischer Rhetorik zu beginnen, nur um dann inmitten von Ruinen zu enden. Wir laden sie nicht ein, unserer Meinung zu folgen. Wir verlangen einfach von ihnen, sich gründlich die Meinung von solch distinguierten Anführern wie zum Beispiel Helmut Schmitt durch den Kopf gehen zu lassen, wir verlangen von ihnen, auf den größten deutschen Dichter der Moderne Günter Grass zu hören, auf die schreckliche Prophezeiung über Griechenland und Europa, die er wenige Jahre vor seinem Tod abgegeben hat.
Wir appellieren an euch, die Menschen Deutschlands, eine derartige „Faust”-Allianz zwischen den deutschen politischen Eliten und der internationalen Finanzelite zu unterbinden. Wir appellieren an die Menschen Deutschlands, ihrer Regierung nicht zu gestatten, damit fortzufahren, den Griechen genau das anzutun, was die Alliierten den Deutschen nach ihrem Sieg im Ersten Weltkrieg angetan haben. Lasst nicht zu, dass eure Eliten und Führer den gesamten Kontinent und damit letztendlich auch Deutschland in ein Herrschaftgebiet der Finanzelite umwandeln!
Mehr denn je benötigen wir dringend eine radikale Neustrukturierung der Schulden Europas, benötigen wir seriöse Maßnahmen zur Kontrolle der Aktivitäten des Finanzsektors, einen „Marshallplan“ für die europäische Peripherie, ein mutiges Umdenken und den Neustart eines Projekts Europa, das sich in seiner derzeitigen Form als unhaltbar erwiesen hat. Wir müssen jetzt den Mut finden, zu handeln, wenn wir unseren Kindern ein besseres Europa hinterlassen wollen, nicht ein Europa, das in Trümmern liegt, in ständigen finanziellen oder sogar offenen militärischen Konflikten unter seinen Ländern.
Erschienen am 23. Juni 2015 auf der Website von Paul Craig Roberts
Quelle: www.antikrieg.com
Lassen wir uns ueberraschen, was diese Woche bringen wird !
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